Co-Trainer Flick: „Wir sind auf einem guten Niveau“

12.05.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-6, Hansi Flick, Co-Trainer Nationalmannschaft- über den Vorbereitungsbeginn für die WM: „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Es war eine lange, lange Vorbereitung.“- über das bevorstehende Spiel gegen Polen: „Es ist so, dass morgen eine Mannschaft auf dem Platz steht, die einen tollen Fußball spielen wird.“- über die möglichen Debütanten: „Die Motivation der Spieler ist dermaßen hoch, sie werden sich zerreißen auf dem Platz.“- über die Nachwuchsarbeit der Bundesligisten: „Ich glaube, man kann auch mal ein Lob an die Nachwuchszentren der Bundesligavereine mitgeben, die tolle Arbeit leisten.“- über die Verletzung von Bastian Schweinsteiger: „Wir stehen in engem Kontakt mir Dr. Müller-Wohlfahrt, er ist da in guten Händen.“- über den Zustand der Mannschaft vor der WM: „Wenn wir am 21.Mai in Südtirol anfangen, dann haben wir zehn Tage Zeit, um richtig gut zu trainieren. Wir sind weiter als 2010.“SID xfkweitere Informationen: Hamburg (SID) So viele Neulinge wie seit 63 Jahren nicht mehr und die zweitjüngste DFB-Auswahl der 106-jährigen Länderspiel-Geschichte: Aus einem ersten ernsthaften WM-Test der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird für Bundestrainer Joachim Löw ein Debütantenball und ein Schaulaufen für die WM. Nur 21,82 Jahre beträgt der Altersschnitt der voraussichtlichen Startelf am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in Hamburg gegen Polen, gleich sechs Spieler stehen vor ihrer Premiere.Doch trotz aller Probleme zum eigentlichen Start der WM-Vorbereitung sind Löw und sein Assistent Hansi Flick vor dem Spiel „der jungen Gesichter“ froh, „dass es endlich losgeht. Wir hatten lange genug Meetings. Es wird Zeit“, sagte Flick beim Treffpunkt der zweiten DFB-Garde am Montagmittag in Hamburg. Aus dem vorläufigen 30-köpfigen WM-Kader fehlen 20 Akteure.So hatten selbst die Autogrammjäger vor dem noblen Hotel Side einige Schwierigkeiten, die noch weitgehend unbekannten Gesichter zuzuordnen. Für Löw war dies kein Problem – ohnehin machte er aus der Not eine Tugend. „Sie können die Chance ergreifen, möglicherweise noch auf den WM-Zug aufzuspringen“, sagte der 54-Jährige, der schon am Mittwoch verkünden will, welche 25 Spieler er nach Südtirol mitnimmt.Immerhin neun Profis aus dem Polen-Aufgebot spielen noch um ihren Platz fürs Trainingslager (21. bis 31. Mai) und letztendlich um ihren großen Traum vom WM-Ticket für Brasilien. Nur Torwart Ron-Robert Zieler ist als Nummer drei gesetzt.Selbst einigermaßen etablierte Nationalspieler wie Benedikt Höwedes, mit 26 Jahren und 18 Länderspielen erfahrenster DFB-Akteur in Hamburg, Lars Bender oder Julian Draxler müssen noch zittern. Zudem gelten die Neulinge Shkodran Mustafi (22/Genua), Leon Goretzka (19), Max Meyer (18/beide Schalke), André Hahn (23/Augsburg) und Kevin Volland (21/Hoffenheim) sowie Matthias Ginter (20/Freiburg) als Wackelkandidaten für Brasilien. Auch Erik Durm oder Marcell Jansen, die gegen Polen fehlen, dürfen sich nicht sicher sein.Angesichts der Konkurrenzsituation ist Flick überzeugt, „dass eine Mannschaft auf dem Platz stehen wird, die tollen Fußball spielt“. Mit einem Schmunzeln ergänzte er: „Die Hamburger werden auch froh sein, wenn sie tollen Fußball sehen. Es werden alle Spieler alles aus sich herausholen.“Löw bat dennoch schon vorher um Milde. Man müsse jetzt nicht „den nationalen Fußball-Notstand“ ausrufen. „Das Ergebnis wird nicht die alles entscheidende Rolle spielen. Die meisten Spieler sind jung, stehen teilweise noch vor dem Abitur oder sind erst ein Jahr in der Bundesliga. Aber sie haben alle Perspektive, ihnen gehört die Zukunft“, unterstrich der Bundestrainer.Am Dienstag sind sie aber erst einmal die Gegenwart des deutschen Fußballs. In Mustafi, Meyer, Goretzka, Volland, Hahn und Christian Günter (Freiburg) stehen wohl sechs Spieler vor ihrem Debüt im A-Team. Dies hatte es in der DFB-Historie zuletzt am 23. Dezember 1951 beim 4:1 in Essen gegen Luxemburg gegeben. Eine derart junges Team startete zudem lediglich bei der deutschen Länderspiel-Premiere am 5. April 1908 (3:5 gegen die Schweiz). Damals betrug das Durchschnittsalter 21,5 Jahre.Die Gedan

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