HSV-Retter Slomka: „Ich befasse mich nicht mit 2. Liga“

17.02.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-5, Mirko Slomka, Trainer Hamburger SV:- über seine Aufgabe beim HSV („Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Das ist ein großartiger Verein mit einer tollen Mannschaft.“)- über die HSV-Spieler („Die Spieler haben ihr Stärken und diese wollen wir herauskitzeln.“)- über den Klassenerhalt („Die Mannschaft hat es verdient, die Klasse zu halten. Das ist unser Ziel.“)- über die Abstiegsangst („Wir befassen uns aktuell nicht mit der 2. Liga. Ich gehe davon aus, dass wir die Liga halten.“)- über seine neue Heimat („Ich habe gehört, dass Hamburg eine sehr schöne Stadt sein soll.“)SID xls spweitere Informationen zu diesem Thema:Hamburg (SID) Der Hoffnungsträger erschien angemessen gekleidet. Mirko Slomka hatte sich für den Start in seine Retter-Mission gleich die neuen Arbeitsklamotten angezogen. Der neue Trainer des taumelnden Hamburger SV hat keine Zeit zu verlieren und sendete eine klare Botschaft: In Hamburg werden in größter Not nun die Ärmel hochgekrempelt.“Wir werden alles daransetzten, ziehen und zerren, um den Verein aus dieser Lage zu befreien“, sagte Slomka, der am Montag vor rund 17 Kamerateams und 50 Reportern als neuer Trainer des HSV vorgestellt wurde. Als erste Maßnahme wird er verschärft trainieren lassen: „Wir wollen dranbleiben und drinbleiben, dem Team wieder das Erfolgs-Gen einhauchen. Uns erwartet ein intensiver Job in den nächsten Wochen und Monaten.“Als Nachfolger des erfolglosen Bert van Marwijk wurde Slomka an der Elbe mit einem Vertrag bis 2016 ausgestattet. Sollte die Katastrophe eintreten, wäre der Familienvater aber auch „bereit, den HSV zurück in die Bundesliga zu führen“.Doch mit diesem Horror-Szenario wollen sich die Verantwortlichen beim HSV auch nach der historischen Grusel-Serie von sieben Bundesliga-Pleiten nacheinander nicht beschäftigen. Klub-Chef Carl Jarchow und Sportdirektor Oliver Kreuzer klammern sich an ihren letzten „Strohhalm“. Das ist die polnische Übersetzung für Slomka…“Er hat einen hervorragenden Eindruck gemacht und wir glauben, dass wir mit ihm die Chance haben, aus dieser misslichen Lage herauszukommen“, sagte Jarchow, der betonte, erst nach der Entlassung van Marwijks Verhandlungen mit Slomka aufgenommen zu haben. Und Kreuzer meinte: „Er war schon in dieser Situation und hat bereits Hannover mit einem Kraftakt vor dem Abstieg gerettet.“Slomka hatte zuletzt Hannover 96 trainiert und den Klub 2010 in äußerst schwieriger Lage nach der Tragödie um den Selbstmord von Robert Enke vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahrt. Anschließend führte er die Niedersachsen zweimal in Serie in die Europa League. Nach einer enttäuschenden Hinrunde war er kurz nach Weihnachten bei 96 entlassen worden. Der studierte Mathe- und Sportlehrer ist nach Thorsten Fink und van Marwijk bereits der dritte Trainer der laufenden Saison – das gab es beim HSV noch nie.Slomka erwartet in Hamburg ein schier unlösbare Aufgabe. Die Mannschaft um den verletzten Kapitän Rafael van der Vaart präsentierte sich zuletzt nicht bundesligatauglich, völlig verunsichert und harmlos. Zudem stellt der Tabellenvorletzte mit 51 Gegentoren die Schießbude der Liga. „Wir müssen den Fight annehmen“, sagte Slomka, der seinem neuen Team aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht die nötige Klasse für das Wunder absprach.“Die Spieler haben ihre Stärken, die müssen wir herauskitzeln“, sagte Slomka, der an einigen „Stellschrauben“ drehen wolle. Van Marwijk, dem die Entlassung in Hamburg mit einer Abfindung von rund drei Millionen Euro versüßt werden soll, glaubt dagegen nicht mehr an eine Rettung des am Boden liegenden Bundesliga-Dinos. „Letztlich fehlt es auch an Qualität“, sagte der Niederländer der Hamburger Morgenpost.Slomka hat jedenfalls keine Zeit zu verschwenden. Nach dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag folgen die wohl entscheidenden Spiele im Existenzkampf gegen direkte Konkurrenten in Bremen (1. März), gegen Frankfurt (8.3.) und Nürnberg (16.3.), in Stuttgart (22.3.) und gegen Freiburg (26.3.). „Als Trainer sucht man nach Herausforderungen“, sagte er nur. Die in Hamburg scheint riesig zu

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