Alternative Heizsysteme auf deutschen Messen

18.06.2012 - Thema: Allgemein - Autor: Team hhmesse.de

Gerade bei einem Neubau oder im Vorfeld einer umfangreichen Sanierung stellt sich die Frage nach dem optimalen Heizsystem. Auf der einen Seite stehen momentan natürlich die Energieeffizienz und ganz besonders der Umgang mit der Wärmeenergie; auf der anderen Seite steht die ökologische Vertretbarkeit. Am besten wäre es natürlich, wenn man einerseits einen signifikanten Teil der Energie – und somit auch des Geldes – einsparen und gleichzeitig die Ressourcen der Erde schonen könnte. Aus diesem Grund sind alternative Heizsysteme auf vielen Messen in Deutschland vertreten.

Die Qual der Wahl

Wie auf der „Hannover Messe 2012″ und anderen größeren und kleineren Ausstellungen in diesem Jahr zu sehen war, gibt es heute mannigfaltige Möglichkeiten, um seine Wohnung alternativ zu beheizen. Um umweltbewusst zu leben, könnte man von fossilen Heizmethoden umsteigen und stattdessen heizen mit einem Holzofen. Im Winter setzen immer mehr Haushalte ihre Kaminöfen nicht nur der wohligen Atmosphäre wegen ein, denn die Heizwirkung im Wohnbereich ist mitunter ganz enorm. Und auch das Beheizten der gesamten Wohnung kann mit Holz erwirkt werden: In Bezug auf Kosten und Umweltschutz schlägt die Holzpelletheizung jedes andere Heizsystem. Das kleine Kraftwerk im Keller gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und wer genau weiß, dass der eigene Vorrat an Holzscheiten wohl niemals versiegen wird, kann sich auch für einen Holzvergaserkessel entscheiden. Wichtig ist hierbei, dass das Holz unbedingt vor dem Verbrennen getrocknet, gelagert, gehackt und in regelmäßigen Abständen nachgelegt werden muss. Pellets gelten gemeinhin alt effizienter und sie setzen beim Verbrennen 11- bis 15-mal weniger CO2 frei als Öl oder Gas. In den skandinavischen Ländern und ganz besonders in Schweden setzt man zudem auf die sogenannten Wärmepumpen. Diese nehmen Umweltwärme auf, pumpen die Temperatur hoch und führen die Wärme dann dem Heiz- und Brauchwasser zu. Ist die Temperatur-Differenz zwischen der Temperatur der jeweiligen Wärmequelle und der gewünschten Zimmertemperatur denkbar klein, lohnt sich der Einbau eines entsprechenden Systems natürlich besonders. Die Energiebilanz dieses Systems ist vergleichsweise gut und auch dem Ressourcenabbau schlägt man auf diese Weise ein Schnippchen. Es gibt allerdings auch einige Nachteile: Die wirtschaftliche Vertretbarkeit der Wärmepumpen ist auch heute noch umstritten und an sehr kalten Tagen, an denen die Wärmepumpe nur wenig eigene Wärmeenergie produzieren kann, erzeugt sie Spitzenlasten im Stromnetz, statt Strom zu sparen.

Förderungen für alternative Heizsysteme

Auf den Energiemessen konnte und kann man sich auch über die Fördermaßnahmen informieren. Für die gerade angesprochenen Wärmepumpen gibt es zum Beispiel Förderungen von der sogenannten BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und mitunter sogar von lokalen Stromanbietern. Erfüllt man die auf der BAFA-Homepage aufgezählten Bedingungen, kann auch die Pelletheizung gefördert werden!

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