Der Traum vom eigenen Laden

28.12.2010 - Thema: Allgemein - Autor: Team hhmesse.de

Rund um die Feiertage kommen viele in Bastellaune und bieten ihre handwerklich gefertigten, künstlerischen Produkte im erweiterten Freundeskreis, auf Basaren und Messen an. Manchmal wird aus dem Hobby ein gutes Geschäft und dafür sucht mancher bereits den richtigen Laden. Planung, Konzept und Einrichtung – was gilt es zu beachten?

Es gibt sehr vielseitige Ladeneinrichtungen-Lösungen, denn immer kommt es vor allem darauf an, Produkt und Zielgruppe optimal zueinander zu führen und eine Anlaufstelle zu entwickeln, welche von den potentiellen Käufern gern aufgesucht wird. Shop-Konzepte fallen darum ganz unterschiedlich aus, denn gerade kleinere Produzenten und Anbieter bringen oft schon ihre eigene Geschichte mit ein, die sie auch beim Verkauf ihrer Waren und Güter vermitteln und zum Ausdruck bringen wollen und zwar so, dass sich auch die angesprochene Käuferschicht damit identifizieren kann.

Das richtige Shop-Konzept

So macht es nicht nur wenig Sinn, beispielsweise eine ökologisch fokussierte Zielgruppe und Produkte aus naturbelassenen Materialien später in einem Umfeld aus Plaste und Elaste aufeinander los zu lassen, auch den Herstellern selbst dürfte kaum daran gelegen sein. Genauso wenig braucht man Computergadgets und Cybernerds in ein Biotop aus Holz und Kork zu sperren. Das richtige Konzept sollte immer auch Ausschlag danach geben, für welchen Laden man sich entscheidet: Passt das zu erwartende Laufpublikum oder ist ist man an dieser einen Stelle vielleicht eher fehl am Platze und sollte sich lieber nach einer stimmigeren Alternative umsehen?

Individuelle Ladeneinrichtungen und Lösungen

Hat man einmal die richtige Immobilie für sich entdeckt, dann muss man anfangen, mit den architektonischen Besonderheiten zu arbeiten, eventuell Änderungen baulicher Art vornehmen, Wände einreißen, versetzen oder Türen und Fensterfront umgestalten. Daraus entsteht die Basis, nach der sich die Einrichtung ausrichten und anpassen lässt. Gerade wenn man bereits ein großes Angebot in petto hat, muss man die Fläche optimal ausnutzen, den Grundriss planen, Möglichkeiten an Skizzen durchspielen und sich der optionalen Raumansichten in 3D CAD-Zeichnungen bewusst werden.

Jetzt erst geht es an die Präsentation der eigentlichen Produkte, die man schließlich nicht bloß aus Grabbel-Kisten heraus an das Licht der Welt bringen möchte. Die Zeiten vom einfachen Bauchladenverkauf sind vorbei, wenn man sich den Traum vom eigenen Laden erfüllt und auch wenn die Tapezier-Tische aus dem Flohmartk-Einsatz noch gut und günstig sein mögen, so sorgen professionelle Regal-Systeme und andere Trägersystem zur Ausstellung der Ware für Ordnung. Damit entsteht eine Übersichtlichkeit, sodass den Besuchern auch auf den ersten Blick nichts entgeht. Die individuelle Präsentation schafft zusätzliche Anreize und über diese optischen Sonderreize lässt sich der spätere Verkauf ganz im Sinne des Erfinders steuern.

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Bisher wurden 1 Kommentare geschrieben.
  1. Berni sagt:

    Hallo Josh und frohes Fest gehabt zu haben 😉

    Danke für deinen ausführlichen Beitrag und den darin enthaltenen elementaren Aspekten, die man beachten sollte, wenn man seinen Laden dauerhaft betreiben möchte. Ich habe auch schon viele Selbstständige gesehen, die genau an der Immobiliewahl gescheitert sind, obwohl die Geschäftsidee vielversprechend war.

    Rutsch gut rüber!

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