Internettelefonie: Auf Technik-Messen stets vertreten

24.05.2012 - Thema: Allgemein - Autor: Team hhmesse.de

Internettelefonie ist heute in aller Munde. Einst wegen mangelnder Zuverlässigkeit verlacht, bietet sie heute eine vergleichbare Leitungsstabilität wie die herkömmlichen Analogverbindungen. Das Funktionsprinzip ist dabei denkbar einfach und für den Endnutzer sind die Unterschiede zur klassischen Telefonie relativ überschaubar. Auch bei der Internettelefonie wird die Sprache zunächst analog mit einem Mikrofon erfasst. Erst danach passiert die eigentliche Digitalisierung der Signale. Auf Messen und Informationsveranstaltungen werben die Anbieter für ihre Dienstleistungspakete. Wir haben uns die Internettelefonie und digitale Telefonanlagen einmal näher angeschaut.

Wie funktioniert das eigentlich?

Bei der Internettelefonie werden analoge Informationen in digitale Audio-Binärformate umgewandelt. Aufgrund des bei diesem Prozess verwendeten Internetprotokolls, das in der Computersprache meist in der Kurzform „IP“ verwendet wird, nennt man die Internettelefonie manchmal auch „Voice-over-IP“ (VoIP). Da bei den DSL-Angeboten ohne Festnetzanschluss diese Umwandlung vom Router durchgeführt wird, ist hier ein spezielles IP-Telefon nicht mehr vonnöten. Der Umstieg von einem analogen auf ein digitales System lohnt sich auch aus Komfortgründen. Die digitale Telefonie ermöglicht zum Beispiel eine leichtere Interaktion mit dem sogenannten IVR-System (Interactive Voice Response). Das computergesteuerte Sprachdialogsystem wird auch von den Anbietern digitaler – also virtueller – Telefonanlagen angeboten. Eine solche Telefonanlage, wie sie beispielsweise von nFon angeboten wird, birgt sehr viele Vorteile.

Telefonieren via Internet ist voll im Trend

© iStockphoto/Thinkstock

Die Vorteile einer virtuellen Telefonanlage

Der offensichtlichste Vorteil ist natürlich die Platzersparnis. Man blockiert im Serverraum keinen Platz mehr für eine klobige Telefonanlage, die in ein paar Jahren ohnehin veraltet ist. Das ist im Übrigen ein weiterer Punkt, der gegen eine reguläre Telefonanlage spricht, weil spätestens nach 10 Jahren mit dem ersten Ausfall und einer Reparatur der Anlage zu rechnen ist. Das bedeutet wiederum, dass man mehrere Tage oder schlimmstenfalls Wochen lang nicht mehr über die normale Geschäftsnummer zu erreichen ist oder alle Anrufe temporär auf einen unabhängigen Anschluss oder Mobiltelefone umgeleitet werden müssen. Zudem ist die Plug’n’Play-Installation besonders bedienfreundlich und kann auch über das Smartphone oder den Laptop vor jedem Punkt auf der Erde vorgenommen werden. Einen neuen Mitarbeiter kann man ganz einfach per Mausklick zu dem System hinzufügen. Selbiges ist natürlich ausfallsicher und kann im Bedarfsfall auch mit dem Unternehmen und seinen Ansprüchen mitwachsen. Auch die Koordination von Anrufen, das Einrichten von Warteschlangen und die erhöhte Sicherheit, die durch aufwendige Verschlüsselung erfolgt, sprechen für die virtuelle Telefonanlage. Wer jetzt befürchtet, dieser Service würde die Telefonanlage teurer machen, irrt sich gewaltig. Tatsächlich liegt die Kostenersparnis gegenüber einer herkömmlichen Telefonanlage bei etwa 50 Prozent. Kein Wunder also, dass diese Technik auf dem Vormarsch ist.

Quelle: https://www.nfon.net/de/telefonanlage/grosse-unternehmen/vorteile/vergleich-technologien.html

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