Krisen-HSV: Die Hoffnung stirbt zuletzt

06.02.2014 - Thema: Allgemein - Autor: Team hhmesse.de

Tief in der Krise steckt der Hamburger SV. Nach fünf Niederlagen in Serie steht der Bundesliga-Dino auf Platz 17 und ist gefährdet, erstmals in der Vereinsgeschichte aus der Bundesliga abzusteigen.O-Ton Rafael van der Vaart, Kapitän Hamburger SV„Es war keine einfache Woche wie die ganze letzte Zeit leider. Aber wir haben viel miteinander gesprochen und die richtigen Sachen angesprochen. Man sieht im Training, dass wir wieder füreinander durchs Feuer gehen und das habe ich lange nicht gesehen. Mein Gefühl ist gut.“Füreinander durchs Feuer gehen. Eine Eigenschaft, die dem HSV seit geraumer Zeit fehlt. Trainer Bert van Marwijk steht unter Druck. Nur 1,07 Punkte pro Spiel fährt der Niederländer ein. Eine erschreckende Bilanz. Und trotzdem: die Fans stehen hinter ihm und dem Verein; marschierten zu Hunderten zum Training und demonstrierten ihre Solidarität. Doch am Samstag gegen Hertha BSC zählt für Hamburg nur ein Sieg.O-Ton Bert van Marwijk, Trainer Hamburger SV:„Wir tun alles, alles, aber auch alles, um drei Punkte zu holen – egal wie. Das ist das allerwichtigste im Moment.“Immerhin gab es unter der Woche auch positive Nachrichten. Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu unterschrieb trotz der unklaren Perspektive seines Klubs einen neuen Vertrag bis 2018. O-Ton Hakan Calhanoglu, Hamburger SV„Wir sind in einer schwierigen Situation und ich wollte damit ein Zeichen setzen. Für uns ist jetzt wichtig, dass wir den Verein gemeinsam in der Liga behalten.“Hamburg kämpft nur noch um den Klassenerhalt. Die Ziele der Norddeutschen sind klar gesteckt. Calhanoglu und vor allem die Fans haben unter der Woche Zeichen gesetzt. Gegen Berlin muss die Mannschaft nun auf dem Platz nachziehen.SID sn sp ek

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