MS Dockville – das etwas andere Festival

14.06.2013 - Thema: Allgemein, Konzerte, Veranstaltungen - Autor: Team hhmesse.de

Obwohl es dieses Jahr bereits in die 7. Auflage geht, hat das Dockville-Festival über die Grenzen Hamburgs hinaus noch immer den Status eines Geheimtipps inne. Der Verzicht auf die ganz großen Namen des Musik-Business sowie die Hinwendung zur bildenden Kunst machen das Event in Wilhelmsburg zu einem ganz besonderen Leckerbissen der deutschen Festivalsaison.

Eine feste Größe im Hamburger Veranstaltungskalender

Als im Jahr 2007 erstmalig das Dockville-Festival seine Pforten öffnete, ahnte noch niemand, dass es sich mal zu einem der Vorzeige-Events der Stadt mausern würde. Waren es bei der ersten Ausgabe gerade einmal 5.000 Menschen, die den Weg auf eine etwas wild bewachsene Grünfläche in Wilhelmsburg fanden, so sind es 2012 schon viermal so viele Besucher, die den angesagtesten Musik-Acts und spannendsten Newcomern aus den Genres Independent, Electro, Rock und Hip-Hop lauschen.

Unkonventionelle Kunst im Freien

Doch das Dockville-Festival ist mehr als bloßer Musikgenuss. Schon mit dem Beginn des Sommers fangen Jungkünstler damit an, das Gelände herzurichten sowie Skulpturen und Installationen zu einem jährlich wechselnden Motto aufzubauen. Freiwillige Helfer sind dabei im Übrigen stets willkommen und können bei den handwerklichen Arbeiten mit anpacken. Anfang August eröffnet schließlich das offizielle Kunstcamp, das man sich wie eine mit der Natur im Einklang stehende Galerie unter freiem Himmel vorstellen muss.

Mehr als 80 internationale Künstler

Ab Mitte August fällt dann endlich der Startschuss für das dreitägige Musikfestival, das um die Ausstellungsobjekte herum auf sechs Bühnen stattfindet. Naturfreunde verbringen die Nächte stilecht auf dem direkt angeschlossenen Campingplatz, alle anderen werden mit Bussen vom S-Bahnhof Veddel an die Pforten des Festivalgeländes chauffiert. In diesem Jahr gehören zu den musikalischen Gästen zum Beispiel die Foals, The Lumineers, Woodkid, Kakkmaddafakka, DJ Koze und die Crystal Fighters. Gespannt dürfen Besucher außerdem auf den amerikanischen DJ und Produzenten Baauer sein, der mit seinem Song „Harlem Shake“ an dem gleichnamigen Internet-Hype im Frühjahr nicht ganz unbeteiligt war.

Wer mit dem Gedanken spielt, bei dem Festival mit der ganz besonderen Atmosphäre dabei zu sein, der hat immer noch die Gelegenheit dazu. Tickets gibt’s ab 79 Euro. Der Besuch des Kunstcamps ist kostenlos. Unentschlossenen hilft das Video unter dem Artikel vielleicht bei der Entscheidungsfindung. Es zeigt in sehenswerter Qualität ein paar Impressionen aus dem Vorjahr.

MS Dockville 2013

Kunstcamp: ab 01.08.2013

Musikfestival: 16.08.-18.08.2013

Mehr Infos unter http://www.msdockville.de/


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