Hamburg Marathon: Ein Fest für alle Läufer, Sportbegeisterte und Fans

Der Hamburg Marathon gehört zu den größten Sportveranstaltungen Deutschlands und zu einem der teilnehmerstärksten Marathons mit über 16.000 Läufern, die das Ziel erreichen. Die Zuschauerzahl knackte bereits mehrmals die Millionengrenze. Neben dem eigentlichen Marathon für Läufer werden auch Wettbewerbe für Rollstuhlfahrer, Inline-Skater und Jugendliche veranstaltet.

Die Geschichte vom Hamburg Marathon

Der erste Hamburg Marathon fand 1986 noch unter dem Namen hanse-Marathon statt und verzeichnete lediglich 8.000 Teilnehmer. Mittlerweile ist diese Zahl auf über 18.000 Sportler angestiegen, die jedes Jahr (Ende April) durch das frühlingshafte Hamburg laufen. Das Teilnehmerfeld erstreckt sich dabei von gestandenen Profis zu Hobbyläufern und von gerade 18 gewordenen Küken bis zu rüstigen 80-Jährigen. Auch Prominente lassen sich gerne auf der Marathonstrecke blicken.

Das Rahmenprogramm vom Hamburg Marathon ist stetig gewachsen: So kam ein Marathon-Wettbewerb für Rollstuhlfahrer und Handbiker hinzu sowie ein spezieller Inline-Skating-Marathon über die gleiche Distanz, der auf dem Höhepunkt des Inline-Skating-Booms 2002 über 2.500 Teilnehmer verzeichnete. Nach einem starken Rückgang der Teilnehmerzahl wurde der Inline-Skating-Marathon wieder gestrichen. Kinder und Jugendliche starten seit 1996 bei einem eigenen Laufwettbewerb am Vortag des Marathons, der über ein Zehntel der Marathonstrecke führt und entsprechend auch „Das Zehntel“ genannt wird.

Möglich ist auch die Teilnahme als Staffel, bei der vier Teilnehmer unterschiedliche Teilstrecken des Marathons absolvieren.

Seit einigen Jahren wird parallel zum Hamburg Marathon die Sportmesse Endurance in den Hamburger Messehallen veranstaltet, bei der fast 100 Aussteller aus den Bereichen „Laufsport und Outdoor“ ihre Waren präsentieren. Der NDR überträgt den Marathon live im dritten Fernsehprogramm.

Eine der schönsten Marathon-Strecken überhaupt

Die 42,195 Kilometer lange Strecke führt die Teilnehmer aus aller Welt durch die schönsten Gegenden von Hamburg. Der Start findet in der Regel an der Reeperbahn statt und führt durch Altona am Hafen und der Elbe entlang zur neuen HafenCity, ehe der Kurs stadteinwärts zur Alster schwenkt und an deren Ufer bis in den Hamburger Norden nach Ohlsdorf führt. Von dort geht es durch Eppendorf zurück in die Innenstadt und zum Zieleinlauf in der Glacischaussee.

Besonders erfreulich für viele Teilnehmer ist dabei die Tatsache, dass der Hamburg Marathon durchweg auf sehr flachem Gelände verläuft und keine kräftezehrenden Steigungen beinhaltet. Die besten Profis schaffen die Strecke in wenig mehr als zwei Stunden: Der Rekord liegt bei 2:05:58, den Abdullah Dawit aus Äthiopien als Sieger 2012 erlangte. Der Weltrekord liegt aktuell (Herbst 2012) bei 2:03:38 – diese Zeit gelang dem Kenianer Patrick Makau beim Berlin Marathon im September 2011.