Das Congress Center Hamburg

Das CCH ist nicht nur das erste und damit älteste Kongresszentrum der Bundesrepublik Deutschland – es verfügt zusätzlich auch noch über eine der besten Lagen der Stadt. Gleich drei Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg rahmen das Congress Center: Über den Bahnhof Dammtor gelangen die Besucher bis fast vor die Tür des Gebäudes und können bei Bedarf einen Spaziergang durch „Planten un Blomen“ machen – eine der schönsten Parkanlagen der Stadt. Überragt wird das CCH vom Radisson Blu Hotel, das durch seine eigenartige Form einen großen Wiedererkennungswert hat.

Das CCH im Wandel der Zeit

Die Geschichte des CCH Hamburg beginnt in den Jahren 1968/1969, in denen das Vorhaben rasch Gestalt annahm und alle Vorbereitungen unter großem zeitlichem Druck getroffen wurden. Am 5. März 1970 legte dann der damalige Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Herbert Weichmann, den Grundstein für das CCH. Die abgekürzte Schreibweise „K“ongress „Z“entrum hätte zu sehr an das wohl dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte erinnert. Aus diesem Grund entschied man sich für die internationale Schreibweise „Congress Centrum“ (Ab 2004 dann „Congress Center Hamburg“). Der Bau des CCH dauerte anschließend drei volle Jahre. Er kostete damals etwas mehr als 100 Millionen D-Mark und bot bei seiner Eröffnung Platz für 10.000 Gäste, die sich auf 17 Räume verteilen konnten. Nach einer Erweiterung, die im Jahre 2006 beendet wurde, fasst das CCH nun 12.500 Sitzplätze auf etwa 10.000 m², die sich auf 23 Räume verteilen.

Die „Acqua alta“

Bereits kurz nach dem Umbau wurde im CCH die Acqua alta veranstaltet. Die „Internationale Fachmesse für Hochwasserschutz, Klimafolgen und Katastrophenmanagement“ fand erstmals im Jahre 2003 in München statt und wechselte dann 2006 in das gerade fertiggestellte Congress Center. Zukünftig wird sie im 2-jährigen Wechsel mit der alpinen Version, der Acqua alta alpina, veranstaltet werden. Die alpine Variante fand erstmals 2007 in Salzburg statt. Zudem existiert die Veranstaltung in Singapur. Dort ist vor allem der Küstenschutz in den Tsunamigebieten ein zentrales Thema.

Kartenausschnitt CCH Hamburg

Kartenausschnitt CeBIT Hannover