Beiträge mit dem Schlagwort "2024"

Masterplan für Hamburg: Strategen schwärmen von Olympia-Konzept

07.07.2015 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

Zufriedene Gesichter in Hamburg. Der Masterplan für die Olympischen Spiele 2024 in der Hansestadt steht. Zentral ist das Zauberwort des Konzepts, dass die Chefstrategen den Hamburger Bürgern präsentierten.O-Ton 1 Olaf Scholz, Bürgermeister Stadt Hamburg „Ich glaube, das wird man an keiner zweiten Stelle in der Welt so ähnlich finden. Gleich in der richtigen Innenstadt, dass man fast alle Spielstätten innerhalb von zehn Kilometern erreichen kann. Und das es möglich ist, dass hier ein ganz großes Miteinander der Sportlerinnen und Sportler entsteht, aber auch all derjenigen, die die olympischen Spiele als großes Ereignis für sich sehen wollen.“Herzstück des Konzepts ist der „Kleine Grasbrook“, die Elbinsel im Hamburger Hafen. Hier soll unter anderem das neu zu errichtende Olympiastadion seinen Platz finden. Ein Plan, der für leuchtende Augen bei den Verantwortlichen sorgt.O-Ton 2 Alfons Hörmann, DOSB-Präsident“Es war deutlich und klar die Vorfreude zu spüren, die natürlich dadurch geweckt wurde, dass wir mit der Darstellung der Planung eingestiegen sind und wer sich dann den kleinen Grasbrook gegenüber bildlich gesprochen im Endzustand ansieht, mit Stadien, mit dem Olympischen Dorf, der kann sich dieser Version, diesem Ziel, dieser Faszination nicht entziehen.“Mit dem Fakt, dass rund 80 Prozent der Wettbewerbe in der Stadt ausgetragen werden sollen, will Hamburg im internationalen Vergleich zu den Mitbewerbern Boston, Paris, Budapest und Rom punkten. Ein weiteres Plus soll die Geschlossenheit zwischen Sport und Politik sein. O-Ton 3 Thomas de Maizière, Bundesinnenminister „Dieses Hamburger Konzept passt sehr gut in die Reformagenda des Internationalen Olympischen Komitees unter dem deutschen Präsidenten Thomas Bach. Der Sportler und die Sportlerinnen stehen im Mittelpunkt, es gibt kurze Wege, die Bewerbung ist transparent, sie ist nachhaltig und sie nimmt Abschied vom Gigantismus.“Nun kommt es darauf an, ob die Hamburger Bürger diese Begeisterung teilen. In 145 Tagen findet das Referendum statt, bei dem über die offizielle Kandidatur abgestimmt wird.SID xcs ek

Olympia 2024: Hamburg enthüllt Motto „Das gibt’s nur einmal“

02.07.2015 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

In Hamburg hat der Kampf um die Gunst der Bürger für eine Bewerbung um Olympische Sommerspiele begonnen. Unter dem Motto „Das gibt’s nur einmal“ präsentierte die Förder-Initiative „Feuer und Flamme für Hamburg“ ihre Werbe-Kampagne – 150 Tage vor dem Referendum am 29. November. Mehr als 50 Firmen stellen insgesamt rund 1,5 Millionen Euro bereit, um die Bürger von der Idee der Spiele 2024 in der Hansestadt zu überzeugen.O-Ton 1: Michael Neumann, Sportsenator Hamburg„Die größte Herausforderung ist erst einmal, die Bürger zu motivieren, am Referendum teilzunehmen. Das ist das größte Problem, dass wir bei den ganzen Volksabstimmungen erschreckend niedrige Beteiligungen haben und deswegen werben wir natürlich auch dafür, dass die Menschen ihr Recht wahrnehmen und dann möglichst aus meiner Sicht für Ja für die Olympischen und Paralympischen Spiele abstimmen.“Die Kosten für die Hamburger Bürger zur Vorbereitung und Durchführung des Referendums belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro. Weitere Steuergelder wird die Politik der Hansestadt erst nach einem positiven Bürgerentscheid aufwenden.SID xjs tk

Olympia 2024: Paris wird nächster Konkurrent für Hamburg

13.04.2015 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Der olympische Beachvolleyball-Wettbewerb am Eiffelturm oder das Ziel des Radrennens vor dem Schloss Versailles? Die französische Hauptstadt Paris hat wie erwartet grünes Licht für eine Bewerbung um die Sommerspiele 2024 gegeben – und wird neben Boston und Rom Konkurrent für Hamburg. Bürgermeisterin Anne Hidalgo ist von der Entscheidung begeistert. O-Ton 1: Anne Hidalgo, Bürgermeisterin Paris“Ich bin sehr glücklich, wir haben mit einer großen Mehrheit die Bewerbung von Paris beschlossen. Das ist ein großartiger, ein wundervoller Moment. Wir haben uns lange ausgetauscht und jetzt können wir uns der Aufgabe voll hingeben.“Damit geht ein weiterer großer Konkurrent für Hamburg ins Rennen um die Spiele. DOSB-Präsident Alfons Hörmann weiß, dass es für die Hansestadt alles andere als leicht wird, Olympia nach Deutschland zu holen.O-Ton 2: Alfons Hörmann, DOSB-Präsident“Die Spiele wird es nicht auf dem Silbertablett geben. Man muss viel Gutes umsetzen, um am Tag X die Nasenlänge vorn zu sein.“Paris war bereits 1900 sowie 1924 Gastgeber der Sommerspiele. Nach 100 Jahren Wartezeit soll nun die dritte Auflage folgen.SID pm ek

Hamburger Triumphzug: „Keine Angst“ vor Boston und Co.

21.03.2015 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

„Wollt ihr Hamburg?“Einstimmig hat die Außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB für eine Bewerbung Hamburgs um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 und gegebenenfalls 2028 gestimmt. Deutlicher hätte die Abstimmung in der Frankfurter Paulskirche nicht sein können. O-Ton 1 Alfons Hörmann, DOSB-Präsident„Das ist natürlich eine große Freude und Erleichterung, dass aus dem fairen Wettstreit ein einstimmiges Votum für Hamburg hervorgeht. Damit kann man ganz einfach sagen, mehr geht nicht.“O-Ton 2 Olaf Scholz, Erster Bürgermeister Hamburg:„Das ist toll, dass es hier eine so breite Unterstützung gibt, weil wir die brauchen. Das wird ein langer Ritt.“O-Ton 3 Michael Stich, Tennis-Olympiasieger 1992:„Jetzt ist einfach toll zu sehen, dass es ein einstimmiges Ergebnis gibt. Das ist für uns toll, für die Stadt und für Sport-Deutschland, dass alle aus dem Sport hinter uns als Bewerberstadt stehen.“Für eine endgültige Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee müssen noch mindestens 50 Prozent der Hamburger Bürger bei einer Befragung im Herbst ihre Zustimmung geben. Die Krönungsmesse zumindest endete mit dem erhofften Triumphzug. Vor allem Thomas de Maizière war Feuer und Flamme. Der Bundesinnenminister blickt der Olympia-Mission von Hamburg voller Zuversicht entgegen.O-Ton 5 Thomas de Maizière, Bundesinnenminister:„Wer die deutsche Bewerbung schlagen will, muss eine Menge bieten. Keine Angst vor Boston, Rom, Paris oder Istanbul. Ab heute sage ich: ‚Sollen die doch mal Angst vor Hamburg kriegen.“Eine Kampfansage von höchster Stelle. Hamburg macht sich bereit für die Olympischen Spielen. Und wie zur Bestätigung sangen die Delegierten am Ende der Krönungsmesse zu Orgelklängen mit Inbrunst die Nationalhymne.SID sn

DOSB-Mitgliederversammlung bestätigt Hamburger Olympia-Bewerbung

21.03.2015 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1 und 2 Alfons Hörmann, DOSB-Präsident:- „Es ist heute deutlich geworden, dass gesamt Sport-Deutschland hinter der Bewerbung steht.“- „Es ist eine Erleichterung. Mehr geht nicht.“O-Ton 3 Thomas De Maiziére, Bundesinnenminister- „Ich glaube, das ist eine wichtige Hürde, aber danach kommen die wichtigen Bewerbungsgespräche.“O-Ton 4 Olaf Scholz, Erster Bürgermeister Hamburg- „Das ist toll, dass es hier so eine breite Unterstützung gibt, weil wir die auch brauchen können.“O-Töne 5 und 6 Michael Stich, Tennis-Olympiasieger 1992- „Es ist für uns toll, für die Stadt toll, für ganz Deutschland toll.“- „Wir müssen uns nicht verstecken, wir müssen selbstbewusst sein, wir müssen auch patriotisch sein.“SID xam snWeitere Informationen:Frankfurt/Main (SID) Die Krönungsmesse an historischer Stätte endete mit dem erhofften Triumphzug für Hamburg: Einstimmig gab die Außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 und gegebenenfalls 2028 ihren Segen.Thomas de Maizière war da schon längst Feuer und Flamme für Spiele an der Alster. Der Bundesinnenminister läutete in der Frankfurter Paulskirche bereits den internationalen Wahlkampf ein – und schickte deutliche Worte an die Adresse der möglichen Konkurrenz: „Keine Angst vor Boston, Rom, Paris oder Istanbul. Ab heute sage ich: ‚Sollen die doch mal Angst vor Hamburg kriegen'“, sagte de Maizière vor den 410 stimmberechtigten Delegierten, die der Empfehlung des DOSB-Präsidiums folgten und für Hamburg votierten.Deutschlands oberster Sportpolitiker versprühte in der Wiege der Demokratie im Herzen von Frankfurt demonstrativ Optimismus. „Wer die deutsche Bewerbung schlagen will, der muss eine Menge bieten“, sagte de Maizière.Vielleicht war es ja ein gutes Omen, dass just zu Beginn der kurzweiligen und mit Animationen aufgelockerten Hamburger Präsentation um Punkt 12.00 Uhr die Glocken der nahegelegenen Nikolaikirche läuteten. Symbolkraft hatte es allemal.Auf Unterstützung von oben wollen sie sich bei der Mission Olympia aber nicht verlassen. „Wir alle müssen Feuer und Flamme für diese Idee sein“, sagte Alfons Hörmann und sprach von einem „nationalen Projekt“. Der DOSB-Präsident erinnerte mit bewegenden Worten auch an die historische Verantwortung des Landes: „Die Geschichte Olympischer Spiele in Deutschland ist eine wechselvolle und auch eine tragische.“Hörmann erinnerte an „das menschenverachtende Hitler-Regime“, das die Spiele in Garmisch-Partenkirchen und Berlin 1936 für seine Zwecke manipulierte, sowie an das „schreckliche Attentat“ bei den Sommerspielen in München 1972: „Deutschland hat an Olympia noch etwas gut zu machen – auch dafür wollen wir einstehen“, sagte der DOSB-Chef. Sport-Deutschland stehe wieder vor „einem neuen Aufbruch.“Für eine endgültige Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) müssen noch mindestens 50 Prozent der Bürger der Hansestadt bei einer Befragung im Herbst ihre Zustimmung geben. Hamburg hatte sich zuvor gegen den Mitbewerber Berlin durchgesetzt.In der allgemeinen Euphorie fand de Maizière aber auch mahnende Worte. Die Entscheidung für Hamburg sei nur „der erste Schritt auf einem langen Weg“ gewesen. Und: Natürlich gebe es bei einigen Fragen Bedenken. Lohnt sich der Aufwand? Kann man gegen die starke Konkurrenz überhaupt gewinnen? „Dadurch sollten wir uns nicht lähmen lassen. Man sollte die Bedenken ernst nehmen, aber auch die Chancen sehen und nutzen“, forderte Deutschlands oberster Sportpolitiker de Maizière.Zuvor hatte unter anderem Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste seine olympischen Erfahrungen geschildert: „Das war Gänsehaut und Herzklopfen. Wir wollen jetzt, dass die heranwachsende Generation das erlebt, was wir erleben durften“, meinte der gebürtige Hamburger Fürste.Michael Müller, Regierender Bürgermeister des unterlegenen Wettbewerbers Berlin, sagte der Hamburger Bewerbung die volle Unterstützung der Hauptstadt zu. „Ohne Berlin kann Hamburg nicht – und ohne Berlin kann Sport-Deutschland nicht erfolgreich sein“, sagte Hörmann

Olympia-Umfrage: Enges Rennen zwischen Berlin und Hamburg

10.03.2015 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Feuer und Flamme für Olympia? Zumindest 64 Prozent der Hamburger haben ihre Zustimmung für Olympische Spiele 2024 in ihrer Stadt signalisiert. Eine Woche vor dem endgültigen DOSB-Entscheid für die Olympia-Bewerbung macht sich in Norddeutschland Zuversicht breit.O-Ton 1 Olaf Scholz, Erster Bürgermeister Hamburg:„Für welches politische Vorhaben bekommt man heutzutage noch eine solche große Zustimmung? Insofern ist da sehr viel Optimismus sichtbar.“Aber auch in Berlin überwiegen die Olympia-Befürworter. Mit 55 Prozent hat sich die Hauptstadt nicht nur deutlich für die Olympischen Spiele 2024 ausgesprochen, Berlin hat auch noch ein Ass im Ärmel.O-Ton 2 Michael Müller, Regierender Bürgermeister Berlin:„Es sieht ja so aus, als ob Rom, Boston, möglicherweise Paris dann eben auch unsere Konkurrenten sind und wenn wir in dieser Liga mitspielen wollen, dann müssen wir glaub ich auch eine entsprechende Antwort geben. Das sehen wir ja auch, wie sich unsere Tourismus-Zahlen entwickeln – Berlin ist der Ort, der international wahrgenommen wird als die deutsche Metropole.“Die schwere Entscheidung noch vor sich, ist der DOSB mit den Umfrageergebnissen aber fürs erste sehr zufrieden.O-Ton 3 Alfons Hörmann, DOSB-Präsident:„Heute scheint für Sport-Deutschland ein guter Tag zu sein. Das war zumindest das Fazit in unserer Präsidiumssitzung, als wir uns umfangreich mit den Ergebnissen der vorliegenden Befragung beschäftigt haben.“Doch nicht jeder verfällt bei den Umfragewerten in Euphorie. Je positiver das Ergebnis, desto lauter melden sich die Kritiker.O-Ton 4 Dirk Seifert, Umweltaktivist Nolympia:„Das ist ein ernüchterndes Ergebnis, sowohl die Zahlen für Hamburg als auch für Berlin machen deutlich, dass der DOSB nun mehr Probleme bei der Entscheidung hat als vorher; Wir haben mit Blick auf unsere Elbphilharmonie keinen Grund zu sagen: Das wuppen wir.“Doch die Vorentscheidung steht. Am 16. März gibt das Präsidium des DOSB dann eine endgültige Empfehlung ab, die dann am 21. März bestätigt werden soll. Hamburg und Berlin – zwei Städte im Kampf um die Olympischen Spiele.SID xam ek