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SID SoccerNews: Rückblick 32. Spieltag

10.05.2015 - Thema: Recaps - Autor: Team hhmesse.de

Die Fehleranalyse bei Bayer Leverkusen begann sofort: Die Werkself hat nach dem 0:3 bei Borussia Mönchengladbach die wohl letzte Chance auf die direkte Champions-League-Qualifikation verspielt. Bayer 04 wurde regelrecht entzaubert. Entsprechend groß ist die Anerkennung für den Gegner.O-Ton 1, Roger Schmidt, Trainer Bayer Leverkusen:„Gratulation an Lucien Favre und Borussia Mönchengladbach zum Sieg, zur wahrscheinlichen Champions-Laegue-Qualifikation und der Saison insgesamt.“Leverkusen hat Platz vier sicher, gibt sich aber im Rennen um die direkte Qualifikation geschlagen. Doch Gladbach-Trainer Lucien Favre möchte sich zwei Spieltage vor Saisonende noch nicht in Sicherheit wiegen.O-Ton 2, Lucien Favre, Trainer Borussia Mönchengladbach:„Vor dem Spiel hatten wir zwei Punkte vor Leverkusen, jetzt sind es fünf. Die Tordifferenz ist auch nicht unwichtig. Vor dem Spiel hatten wir minus drei im Vergleich zu Leverkusen, jetzt ist sie plus drei, aber wir haben noch nichts erreicht. Wir müssen unbedingt in Bremen punkten.“Auch wenn rechnerisch noch alles möglich ist, so ist die Wahrscheinlichkeit doch gering. Spannend wird es für Gladbach wohl nur noch im Kampf mit dem VfL Wolfsburg um Platz zwei. Nach dem 3:1-Sieg in der Wölfe in Paderborn haben die Fohlen weiterhin zwei Punkte Rückstand. Zudem gab der VfL die Verpflichtung von Gladbachs Nationalstürmer Max Kruse bekannt.News1) Köln macht Klassenerhalt perfekt – Schalke bangt um MinimalzielAufsteiger 1. FC Köln hat zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt perfekt gemacht. Mit 2:0 gewannen die Kölner verdient gegen schwache Schalke. Die Königsblauen müssen nun sogar um ihr Minimalziel Europa League zittern. Mit Dortmund, Bremen und Hoffenheim sind gleich drei Teams in Lauerstellung. 2) Kacar avanciert zum Lebensretter – HSV punktet in letzter MinuteEigentlich war er schon abgeschrieben, nun rettet Gojko Kacar den Hamburger SV zum zweiten Mal in Folge. Im Abstiegsduell gegen den SC Freiburg schoss der 28-Jährige in der letzten Minute den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1. Bereits in der Vorwoche war Kacar der 2:1-Siegtreffer bei Mainz 05 gelungen.O-Ton 3, Bruno Labbadia, Trainer Hamburger SV: „Gojko hat das jetzt natürlich zweimal sehr, sehr gut gemacht und wir sind froh, dass er sich selbst belohnt und die Mannschaft damit auch reich beschenkt hat.“Kacars Vertrag beim Bundesliga-Dino läuft zum Saisonende aus. Mit den wichtigen Toren im Abstiegskampf dürften sich die Chancen auf eine Verlängerung des Arbeitsverhältnisses in der Hansestadt vergrößert haben.3) Hannover wartet weiter auf einen Dreier – Geist der Klosterpforte hilft nur teilweiseZwar hat Hannover 96 im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Punkt eingefahren, auf einen Sieg warten die Niedersachsen aber weiter. Das 1:1 gegen Werder Bremen ist für das Team von Trainer Michael Frontzeck die 16. Bundesliga-Partie in Folge ohne Dreier. Das Kurztrainingslager unter der Woche in der Klosterpforte in Harsewinkel-Marienfeld hat allenfalls nur bedingt gewirkt. Auf dem Relegationsplatz befindet sich Hannover weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.Das Transfergerücht der WochePep Guardiola soll laut Medienberichten den deutschen Meister Bayern München nach der Saison verlassen und den Premier League-Klub Manchester City übernehmen. Dabei steht der Rekordmeister nach der vierten Pflichtspiel-Niederlage in Folge und dem drohenden Champions-League-Aus vor einem Umbruch. Diesen würde man in München am liebsten mit dem spanischen Coach vollziehen.O-Ton 4, Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident Bayern München: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er darin eine Herausforderung sieht. Sollte der Umbruch stattfinden – ich glaube er wird langsam eingeleitet – dass er der Verantwortliche bleibt. Ich hoffe es.“Guardiolas Vertrag in München läuft noch bis 2016. Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung will der der 44-Jährige frühestens nach der Saison führen. Vielleicht kommt den Bayern-Bossen da der Klub aus Manchester zuvor.SID kw

Labbadia vor Freiburg: „Glauben und Hoffnung sind zurück“

06.05.2015 - Thema: Allgemein - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4: Bruno Labbadia, Trainer Hamburger SV- „Wir haben die ganze Woche dafür gearbeitet, dass wir mit der größtmöglichen Power in das Spiel am Freitag gehen können.“- „Vor Freiburg und seiner Teamarbeit muss man immer wieder den Hut ziehen.“- „Für uns ist entscheidend, dass wir wissen, dass wir uns mit diesen zwei Siegen überhaupt erst wieder ins Rennen gebracht haben.“- „Wir haben uns und den Fans den Glauben und die Hoffnung zurückgeholt. Daher freut uns natürlich auch das ausverkaufte Stadion, aber wir sind es, die den Impuls geben müssen.“SID pm tkWeitere Informationen:Hamburg, Deutschland: Vor dem Bundesliga-Abstiegsduell am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen Mitkonkurrent SC Freiburg hat Trainer Bruno Labbadia vor Selbstzufriedenheit beim Hamburger SV gewarnt. „Wir haben uns mit zwei Siegen wieder ins Rennen gebracht, aber sind weiter gefordert und müssen noch einmal etwas draufsetzen“, sagte der Coach am Mittwoch.In der Tabelle stehen die Hamburger derzeit einen Punkt vor ihren Gästen. Die WM-Arena am Volkspark ist mit 57.000 Zuschauern bereits ausverkauft. Labbadia: „Darüber freuen wir uns, und das kann auch für das Team eine Hilfe sein. Der Impuls dafür muss jedoch immer von der Mannschaft kommen.“Für Torjäger Pierre-Michel Lasogga war der Trainerwechsel von Peter Knäbel zu Bruno Labbadia der entscheidende Impuls für die sportliche Aufwärtsentwicklung. „Wir haben einfach wieder Spaß am Fußball. Labbadia hat nicht nur den Spielern, die in der ersten Elf stehen, sondern auch denen, die auf der Bank sitzen, sein absolutes Vertrauen ausgesprochen“, sagte der 23-Jährige bei Sky Sport News HD.SID af jz

100 Tage neuer HSV: Dietmar Beiersdorfer auf der Suche nach „Treibstoff“

15.10.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Neue Mannschaft, neuer Trainer, neue Strategie: Dietmar Beiersdorfer hat den Hamburger SV innerhalb von nur 100 Tagen komplett umgekrempelt. Jetzt will der 50-Jährige den Traditionsklub als Steuermann endgültig wieder auf Kurs bringen – mit viel Geduld und noch mehr Millionen.

Knäbel: „Wie das Team jetzt spielt, kommt an bei den Leuten“

05.10.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-3: Peter Knäbel, Sportdirektor Hamburger SV- über das Spiel in Dortmund:“Wir müssen gucken, dass wir die Teams, die mit uns da unten stehen, hinter uns lassen.“- über das Spiel in Dortmund:“Wenn man guckt, dass wir da unten rausgekommen sind, dann kann man das als Gewinn für uns sehen.“- zur Arbeit von Trainer Josef Zinnbauer:“Die Art und Weise, wie das Team jetzt spielt kommt an bei den Leuten. Da hat er einen großen Anteil daran.“O-Töne 4 & 5: Tolgay Arslan, Hamburger SV- zu den nächsten Zielen:“Ich weiß nicht, wann wir das letzte mal zwei Spiele in Folge gewonnen haben, aber das sollte jetzt unser nächstes Ziel sein.“- zur Anlaufzeit vom neuen Trainer Josef Zinnbauer:“Wir machen viel Taktiktraining, der Trainer redet viel. Aber nach fünf, sechs Wochen wissen wir, was er will und dann wird es auch besser funktionieren.“O-Ton 6 Heiko Westermann, Hamburger SV- über den Sieg in Dortmund:“Es ist gefühlt schon ewig her, das letzte Spiel gewonnen zu haben. Es war schon eine enorme Belastung.“SID xam pmWeitere Informationen:Dortmund (SID) Die Sieger sanken nach dem Befreiungsschlag überglücklich und erschöpft auf den Rasen. An der Außenlinie feierte Trainer Joe Zinnbauer im vierten Spiel auf der Bank des Hamburger SV den ersten Saisonsieg. Wenige Meter standen die frustrierten Profis des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund nach einer bitteren, aber verdienten 0:1 (0:1)-Heimpleite, die Hände in die Hüften gestemmt und wohlwissend um die prekäre Situation in der Bundesliga, fernab von Ansprüchen und Saisonzielen.“Das hat die Mannschaft gut gemacht, endlich hat sie sich belohnt“, äußerte Zinnbauer. Mit dem zweiten Treffer in der laufenden Spielzeit durch Pierre-Michel Lasogga (35.) hatten die Hanseaten soeben die Saisonpunkte drei bis fünf perfekt gemacht, die rote Laterne des Tabellenletzten abgegeben und für einen perfekten Einstand des neuen Sportdirektors Peter Knäbel gesorgt.Doch bei aller ausgelassener Freude, von einer Wende wollten die Hanseaten noch nichts wissen. „Wir dürfen uns jetzt freuen, müssen aber konzentriert weiterarbeiten“, sagte Zinnbauer, einst in aktiven Zeiten Mannschaftskollege von BVB-Coach Jürgen Klopp, der sich nach dem vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg als Tabellen-13. und mit inzwischen zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München einen anderen Abschied in die Länderspielpause gewünscht hätte. Zu allem Überfluss wurde das BVB-Lazarett am Sonntag mit dem Namen Marcel Schmelzer erweitert. Der Linksverteidiger steht wegen eines gegen den HSV erlittenen Mittelhandbruchs voraussichtlich vier Wochen nicht zur Verfügung!Zinnbauer fand derweil die richtigen Mittel zur rechten Zeit, um die Bundesliga-Krise des BVB zu nutzten. „Dortmund hat am Mittwoch ein Spiel in der Champions League gehabt. Wir haben uns gedacht, dass die Begegnung am Ende über die Fitness entschieden werden könnte“, so der 44 Jahre alte Nachfolger von Mirko Slomka.Drei Tage nach dem 3:0 in der Champions League beim RSC Anderlecht fanden die Westfalen kein Mittel gegen das aggressive Spiel des HSV, das kaum Luft zum Atmen erlaubte. Mit mehr Konsequenz hätte der Bundesliga-Dino sogar schon früher für die Entscheidung sorgen können.So zitterten sich die Hanseaten in der Schlussphase zum ersten Auswärtssieg seit dem 27. Oktober vergangenen Jahres (3:0 in Freiburg) und dem Ende der saisonübergreifenden Negativserie von elf Begegnungen ohne Dreier. Eigentlich Grund genug für ruhigere Zeiten nach turbulenten Monaten mit zahlreichen Negativschlagzeilen, Personaldiskussionen und -entscheidungen.“Wir haben auch schon in den letzten Spielen einen klaren Aufwärtstrend gezeigt, doch heute hatten wir auch das Glück, das uns zuletzt gefehlt hat“, resümierte Zinnbauer. Seine Truppe habe alles optimal umgesetzt, schob er nach und machte allen HSV-Fans Hoffnung auf bessere Zeiten.Schluss soll sein mit diffamierender Kritik wie der des ehemaligen HSV-Profis und Nationaltorhüters Uli Stein unter der Woche. Der Europapokalsieger 1983 hatte Lasogga wegen dessen Torflaute an den Pranger gestellt. Lasogga nutzte die Gunst der Stunde u

Knäbel: „Müssen schneller und besser arbeiten als die anderen“

01.10.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Ton 1 Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV- zum neuen Direktor Profifußball Peter Knäbel („Peter hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich beim Schweizer Verband gearbeitet“)O- Töne 2-5 Peter Knäbel, Direktor Profifußball Hamburger SV“Es geht in einem Spiel emotional rauf und runter. Mein erstes Ziel ist es Stabilität reinzubringen““Wir müssen schneller und besser hart arbeiten als die anderen““Die Wirkung vom aktuellen Trainerteam ist eine defensiv gute Leistung“ – über den kommenden Gegner Borussia Dortmund („Es ist der Verein bei dem ich in den E-Junioren anfangen durfte. Es ist schön, einfach schön. Ich freue mich drauf“)SID xjs ekweitere Informationen:Peter Knäbel stürzt sich voller Elan in seine Rolle als neuer Hoffnungsträger des strauchelnden Traditionsklubs Hamburger SV. „Alle anderen Vereine arbeiten sehr hart. Wir müssen härter und schneller arbeiten“, sagte der frühere Bundesliga-Profi Knäbel bei seiner Vorstellung als Direktor Profifußball beim Hamburger SV.Unter seiner Regie solle der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga so schnell wie möglich wieder zum „Hoch im Norden“ werden. „Das ist eine große Aufgabe“, sagte Knäbel einen Tag vor seinem 48. Geburtstag an diesem Donnerstag.Der ehemalige Spielmacher des Stadtrivalen FC St. Pauli tritt beim Bundesliga-Dino die Nachfolge des am 14. Juli entlassenen Oliver Kreuzer an. Über die Vertragslaufzeit machte der HSV keine Angaben.Unter HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer soll Knäbel, der seit 2009 als Technischer Direktor des Schweizerischen Fußball-Verbandes (SFV) gearbeitet hatte, künftig die Zusammenstellung des Teams übernehmen und zur Schnittstelle zwischen Vorstand und der Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer werden.Knäbel vervollständige das HSV-„Dreigestirn“, sagte Beiersdorfer, der für seinen Wunschkandidaten „eine kleine Gebühr im kleinsten sechsstelligen Bereich“ als Ablöse in die Schweiz überweisen musste. „Das sportliche Set-up ist so weit fertiggestellt, dass es jetzt richtig losgehen kann“, sagte Beiersdorfer. Neben Knäbel hatten die Hanseaten bereits Nachwuchschef Bernhard Peters, der seit dem 1. August für die Jugendabteilung des HSV verantwortlich zeichnet, von 1899 Hoffenheim geholt.Knäbel wird am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund erstmals auf der HSV-Bank neben Zinnbauer Platz nehmen. Die Bundesliga kennt Familienvater Knäbel aus seiner Zeit als Spieler, absolvierte 108 Bundesligaspiele für St. Pauli, den VfL Bochum und 1860 München. Seit Wochen galt er bei den Norddeutschen als Wunschkandidat für den verwaisten Posten.SID ks om

Beiersdorfer lobt Zinnbauer-Arbeit: „Hat Hand und Fuß“

29.09.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4 Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV- über Neu-Trainer Josef Zinnbauer („Auf alle Fälle macht Joe Zinnbauer einen sehr, sehr guten Job – leidenschaftlich, gibt Power rein, es hat Hand und Fuß was er den Spielern erzählt“)- über die 1:2-Niederlage gegen Frankfurt („Wenn man es objektiv betrachtet, hätten wir gewinnen müssen“)- über das Freistoßgegentor in der 90. Minute („Es darf keine Ausrede sein. Wir hätten vorher für eine Entscheidung sorgen müssen“)- über die Kritik von Ex-Sportdirektor Kreuzer („Auch ich habe mit 22 Jahren mal etwas gesagt, was ich 2 Jahre später bereut habe“)SID xjs

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