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Beiersdorfer zu Zinnbauer: „Alle Erwartungen erfüllt“

21.09.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4 Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV- über das 0:0 gegen Bayern München:“Wir waren unter Druck, eine Leistung zu zeigen, die dem HSV würdig ist. Die Mannschaft hat sich sehr gut gezeigt, geführt von einem Trainer, der sie sehr gut eingestellt hat. Sie haben alles das umgesetzt, was man sich von einer Mannschaft vorstellt.“- über die Arbeit von Josef Zinnbauer:“Er hat alles das gehalten, was wir uns erwarten konnten. Er hat es sehr sehr gut mit seinem Team zusammen erfüllt.“- zum Handspiel von Manuel Neuer:“Ich glaube, da kann man anders entscheiden. Ich glaub‘, das wäre eine gute Torchance geworden.“- zur Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Borussia Mönchengladbach:“Jetzt geht es erstmal daran, die Mannschaft zu regenerieren. Es gibt die eine oder andere Blessur. Dann müssen wir uns neu motivieren für das Spiel gegen Gladbach.“SID xam tkWeitere Informationen: Hamburg (SID) Für die Statistik war es ein Remis, für den Hamburger SV und seinen neuen Trainer Josef „Joe“ Zinnbauer emotional ein gefühlter Sieg. Ein Debakel hatten viele an der Elbe befürchtet, doch das 0:0 gegen Bayern München machte den Hanseaten Mut auf sportlich bessere Zeiten.Einer, der es wirklich beurteilen kann, brachte die Gefühlslage nach dem Achtungserfolg gegen den deutschen Rekordmeister auf den Punkt. „Zum ersten Mal seit Ewigkeiten sind wir wieder als Team aufgetreten“, sagte Mannschaftskapitän Heiko Westermann, den Jubel der Fans noch im Ohr. Und der Abwehrchef dankte seinen Mitspielern für diese lange vermisste Einstellung mit einer Quote von 89 Prozent gewonnener Zweikämpfe.Zinnbauer, erst seit Mittwoch als Nachfolger des glücklosen Kollegen Mirko Slomka installiert, traf bei seinen Instruktionen anscheinend den richtigen Ton. Seine neuen Schützlinge jedenfalls fühlten sich ganz offensichtlich bei der Ehre gepackt.“Es war sehr laut, und es war sehr emotional“, berichtete Westermanns Nebenmann Johan Djourou aus der Kabine. Auch Lewis Holtby fühlte sich hochmotiviert: „Der Trainer hat uns brennend heißgemacht. Jeder hat für den anderen auf dem Platz geackert.“Lob, das den neuen Coach der Norddeutschen fast verlegen machte. „Da bekomme ich ja fast selbst Gänsehaut, wenn die Spieler so etwas sagen“, meinte Zinnbauer, der bei aller Zustimmung auch für seinen Vorgänger ein gutes Wort übrig hatte: „Die Jungs haben viele, viele Meter gemacht. Slomka hat das Team fitnessmäßig in einem Top-Zustand hinterlassen.“Dies bestätigte auch Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer. „Die Mannschaft hat sich positiv gezeigt, darum geht es. Aber wir müssen auf Dauer vom Fleck kommen und Resultate erzielen, die einem Fußballklub würdig sind. Für ‚High Five‘ ist noch keine Zeit“, sagte der Ex-Nationalspieler am Sonntag.Kondition allein hätte vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena im Volkspark auch nicht zu einem Remis gegen den Titelverteidiger gereicht, wenn die Gäste nicht „die erste Halbzeit im Tiefschlaf verbracht“ hätten, wie Thomas Müller anmerkte. Und nur zur weiteren Klarstellung ergänzte er: „Diesmal bin ich für Ironie nicht zu haben.“Trainer Pep Guardiola, der nach dem Seitenwechsel erfolglos eine Offensivkraft nach der anderen einwechselte, bekam einen Vorgeschmack, was ihm, seinem Team, vor allem aber seinen immer noch WM-gezeichneten Stars in den kommenden Wochen und Monaten blühen wird. Bis Weihnachten wird fast durchgehend alle drei bis vier Tage gespielt, eine echte Herausforderung für den FC Bayern.“Wir müssen einfach immer weiterarbeiten. Bis Dezember wird es eine schwere Zeit“, sagte der Spanier und kratzte etwas bekümmert seinen kahlen Kopf. Schon der Champions-League-Auftakt gegen Manchester City (1:0) hatte die Gäste immerhin derart gefordert, dass gegen den immer noch sieg- und torlosen HSV in den entscheidenden Momenten Frische und Spritzigkeit fehlten.Tugenden, die am Dienstag (20.00 Uhr/Sky) wieder das Bayern-Spiel prägen sollten. Zumal der SC Paderborn nicht als vermeintlich chancenloser Neuling, sondern als noch ungeschlagenes Überraschungs-Team an die Isar kommt.“Die haben richtig Spaß an der Liga“

Beckenbauer: „Würde mich nicht wundern, wenn HSV punktet“

18.09.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4 Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident Bayern München- über die Vorbereitung von Bayern München:“Du hast acht Spieler, die bis zum Schluss dabei waren bei der WM und euphorisiert zurückkommen. Der Dante ist vielleicht weniger euphorisiert zurückgekommen nach dem 7:1, aber er war zumindest dabei.“- über den Sieg gegen Manchester City:“Sie haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten wurde es dann weniger, aber solche Spiele helfen, um zu einer hundertprozentigen Fitness zu kommen.“- über das kommende Spiel der Bayern gegen den HSV:“Die Hamburger konnten sich in Ruhe auf das Spiel vorbereiten – naja, in Ruhe ist vielleicht ein wenig übertrieben. Mich würde es nicht wundern, wenn der HSV zu Punkten käme.“- über die Probleme des Hamburger SV:“Es wird viel zu viel gesprochen. Jeder im Aufsichtsrat oder im Vorstand hat seine eigene Zeitung. Ich hoffe, dass es nicht wieder eine Saison wird wie die letzte.“O-Ton 5 Johan Cruyff, Niederländische Fußball-Ikone- über den Saisonstart von Bayern München:“In die Liga zurückzukehren, nach so einem erfolgreichen Jahr, ist immer schwierig. Also werden eine Menge Leute kleinere Fehler machen und gestern spielten sie schon ein gutes Spiel, aber zu Beginn der Saison sind diese kleinen Fehler noch vorhanden, wie auch gestern in der letzten Minute bei Agüero. Das sind diese kleinen Fehler. Zehn Zentimeter, bei denen jemand rechtzeitig da ist oder halt zu spät.“SID xam tkWeitere Informationen:Schwerin, 18.September (SID) – Fußball-„Kaiser“ Franz Beckenbauer sieht die fortwährende Krise bei Bundesliga-Dino Hamburger SV als hausgemacht an. „Man hat es einfach versäumt, mit dieser wunderschönen Stadt Hamburg und mit den ganzen Sponsoren, die es da gibt, Frieden zu schließen und sie einzubinden. Es wird viel zu viel gesprochen, jeder im Vorstand und Aufsichtsrat hat eine eigene Zeitung, wird ständig zitiert. Da kann nie Ruhe in diesen Verein kommen“, sagte der Ehrenpräsident von Bayern München am Donnerstag am Rande eines Golf-Turniers in Schwerin.Beckenbauer (69), 1980 bis 1982 selbst für den HSV aktiv, bedauert diese Situation, wie er bekannte. „Ich bin alter HSVer und weiß, wie die Leute darunter leiden.“Nach dem Trainerwechsel von Mirko Slomka zu Josef Zinnbauer gibt Beckenbauer dem Tabellenletzten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) jedoch gute Chancen auf eine Überraschung gegen seine Münchner. „Die Bayern sind klarer Favorit, aber die Aufgabe ist schwer. Die Hamburger haben nichts zu verlieren, eine einfachere Aufgabe für den neuen Trainer kann’s nicht geben, denn keiner erwartet irgendetwas. Sie können eigentlich nur überraschen“, sagte er.Beim 1:0 der Bayern zum Auftakt der Champions League gegen den englischen Meister Manchester City will Beckenbauer beobachtet haben, dass die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola „noch nicht bei 100 Prozent“ ist. Die Hamburger dagegen hätten sich sportlich in Ruhe vorbereiten können, „ohne Belastung. Mich würde es nicht wundern, wenn der HSV zu Punkten käme“.SID mm dk