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Nach Relegation: Jubel in Hamburg – Enttäuschung in Fürth

19.05.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Der historische Absturz ist abgewendet: Dank eines 1:1 bei Greuther Fürth bleibt der HSV weiter erstklassig. Die Erleichterung war riesig – sowohl beim Public Viewing in der Hamburger Arena als auch bei den Verantwortlichen nach der Rückkehr nach Hamburg.O-Ton Rene Adler, Hamburger SV:“Es sind schon Zentner von Lasten von den Schultern gefallen. Ich denke im Urlaub, wenn man alles Revue passieren lässt, was diese Saison so schiefgelaufen ist und dass man trotzdem noch mit einem tiefblauen Auge davongekommen ist, dann kann man richtig gut durchatmen, aber momentan glaube ich, spreche ich für jeden, wenn ich sage, dass wir extrem aufgewühlt noch sind.“Carl-Edgar Jarchow, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV:“Äußerst gut. Ich glaube, die Stewardess träumt immer noch von uns und einigen Spielern. Die Stimmung ist hervorragend, klar, große Erleichterung bei allen und wir freuen uns, dass wir wieder in Hamburg sind.“Bis dahin hatten die knapp 18.500 Fans des Bundesliga-Dinos beim Public Viewing aber bange Minuten zu überstehen. Zwar hatte Pierre-Michel Lasogga den HSV früh in Führung gebracht, doch nach dem Fürther Ausgleich durch Stephan Fürstner wurde es noch einmal eng – vor allem in der Schlussphase.Voxpops:“Die letzten Minuten – das war schlimmer als im Kreissaal.““Ich konnte die ganze Zeit nicht hingucken, ich bin sprachlos.““Ich habe gelitten ohne Ende heute, vor allem die letzte Viertelstunde, die letzten fünf Minuten, das war hardcore.““Am Sauerstoffzelt bin ich noch vorbeigerauscht, aber das war schon sehr hart. Dass ich das noch erleben durfte, das finde ich schon toll.““Der Dino lebt, er wird nie aussterben. Erste Liga immer, nur der HSV, dankeschön.“Freude auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite. Bis zum Schlusspfiff hoffte man in Fürth noch auf den Siegtreffer – vergeblich. Trotzdem waren die Fans stolz auf ihr Team.Voxpops:“Die Enttäuschung ist eigentlich nicht groß. Wir haben dieses Jahr wieder einmal, wie schon in 2012, die Leistung gebracht, die das ganze Jahr schon richtig gut war. Das Problem ist dann am Schluss, dass wir ohne zu verlieren, haben wir das Spiel nicht gewonnen, aber wir hatten zwei richtig tolle Spiele.““Ich denke, Hut ab und Respekt vor den Fürthern, die haben beide Spiele mindestens auf Augenhöhe gespielt und auch die deutlich besseren Chancen gehabt, auch jetzt im Rückspiel, wie auch im Hinspiel auch.“Gewonnen hat am Ende aber der HSV und die Bundesliga-Uhr tickt auch nach 50 Jahren und 267 Tagen weiter.SID xsj fl

1:1 in Fürth: HSV zittert sich zum Klassenerhalt

18.05.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Der Hamburger SV hat das Horrorszenario 2. Bundesliga nach einer echten Zitterpartie in letzter Sekunde doch noch abgewendet. Dem Liga-Dino reichte im Relegations-Rückspiel bei Greuther Fürth ein hart umkämpftes 1:1. Nach dem 0:0 im Hinspiel sicherten sich die Hanseaten nur aufgrund des Auswärtstores im Nachsitzen den letzten freien Platz für die kommende Bundesliga-Saison. Tausende Fans feierten ausgelassen beim Public Viewing im HSV-Stadion.Stürmer Pierre-Michel Lasogga erzielte in der 14. Minute den Hamburger Führungstreffer. Der Ausgleich von Stephan Fürstner nach knapp einer Stunde war zu wenig. Die Kleeblätter um Trainer Frank Kramer verpassten damit den direkten Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus.Für das Gründungsmitglied HSV läuft die Bundesliga-Uhr dagegen trotz einer Seuchensaison mindestens ein Jahr weiter.SID tk

Rafael van der Vaart vor Fürth: „Das ist unsere letzte Chance“

13.05.2014 - Thema: Aktuelle News, Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4, Rafael van der Vaart, Kapitän Hamburger SV:- zum Relegationsspiel gegen Greuther Fürth und den Gegner („Das ist natürlich unsere letzte Chance. Greuther Fürth ist stark und fußballerisch gut. Der Druck ist natürlich da. „)- über einen möglichen Abstieg (Ich habe immer gesagt, wir bleiben drin und dabei bleibe ich.“)- über Pierre-Michel Lassogga („Er ist unheimlich wichtig für die Mannschaft.“)- zu den Transfergerüchten um Calhangolu und Lasogga („Das ist im Moment alles gar nicht wichtig.“)SID xkw snWeitere Informationen:Hamburg (SID) – Hakan Calhanoglu blieb am Dienstag länger auf dem Trainingsplatz. Das Super-Talent des Hamburger SV schoss sich in einer Extraeinheit schon einmal warm für die im Abstiegskampf alles entscheidenden Relegationsspiele gegen die SpVgg Greuther Fürth.Die Kiebitze bestaunten die Künste des Freistoßspezialisten mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen. Denn: Das Mittelfeld-Juwel, ihr Liebling, plant offenbar seinen Abschied aus Hamburg. Bayer Leverkusen buhlt um den 20-Jährigen und soll im Millionen-Poker um die Dienste Calhanoglus die besten Karten haben.Das berichten die Bild-Zeitung und die Hamburger Morgenpost übereinstimmend. „Wenn er innerhalb Deutschlands wechseln sollte, dann hat Leverkusen die besten Karten“, sagte Calhanoglus Berater Bektas Demirtas und sorgte zwei Tage vor dem Hinspiel in der Relegation (Donnerstag, 20.30 Uhr/ARD und Sky) und der allerletzten Chance im Kampf um den Klassenerhalt für ordentlich Wirbel an der Elbe: „Das ist ein Klub, der europäisch spielt, der ihn haben möchte und der auch bereit ist, dafür einen entsprechenden Preis zu bezahlen.“ Als Ablöse für den Deutsch-Türken sind rund zwölf Millionen Euro im Gespräch. Ein Wechsel ins Ausland oder zum FC Bayern sei dagegen kein Thema mehr, so Demirtas. Calhanoglu wollte sich am Dienstag nicht zu dem Thema äußern.Mit Calhanoglu droht der HSV seine einzige Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verlieren. Er sorgte gemeinsam mit dem nur ausgeliehenen Stürmer Pierre-Michel Lasogga in einer ansonsten erschreckenden Saison für die wenigen Lichtblicke, ein bisschen Esprit und Spektakel.Mit elf Toren und vier Vorlagen in seiner ersten Bundesliga-Saison stach Calhanoglu in einer ansonsten verunsicherten HSV-Mannschaft heraus. Mit ihm war das Elend für die HSV-Fans leichter zu ertragen, zumal das aufstrebende Talent seinen Vertrag beim Dino erst Anfang Februar um zwei Jahre bis 2018 verlängert hatte. Der Kontrakt soll auch für die 2. Liga gelten, zudem wurden keine Ausstiegsklauseln vereinbart.Sportchef Oliver Kreuzer und Vorstandschef Carl Jarchow hatten zuletzt immer wieder betont, dass sie Calhanoglu unbedingt halten wollen – selbst im Falle eines Abstieges. „Er ist der Spieler der Zukunft, der die größten Perspektiven hat“, hatte Jarchow immer wieder gesagt. Doch Fakt ist auch: Um Überleben zu können und die Lizenz für die neue Saison zu erhalten, müssen die klammen Hanseaten ihr Tafelsilber verkaufen und über Transfers rund zehn (1. Liga) beziehungsweise 20 Millionen Euro (2. Liga) einnehmen. Den Klub plagen etwa 100 Millionen Euro Verbindlichkeiten.Kapitän Rafael van der Vaart kritisierte, dass ausgerechnet vor den zwei vielleicht wichtigsten Spielen der Vereinsgeschichte nun Unruhe im Umfeld aufkommt. „Wenn ein Berater so etwas zwei Tage vor einem so wichtigen Spiel sagt, ist er ein schlechter Berater“, meinte der Niederländer und schwor seine Mannschaft vor dem Abstiegs-Showdown noch einmal ein: „Jeder hat verstanden, dass er den HSV retten muss, die ganze Stadt retten muss.“SID ks rd

Kramer vor HSV: „Fühlen uns in der Außenseiterrolle pudelwohl“

13.05.2014 - Thema: Aktuelle News, Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-5, Frank Kramer, Trainer Greuther Fürth:- vor dem Duell mit dem HSV („Es ist jetzt eine große Vorfreude da.“)- zu den Vorraussetzungen vor dem Spiel („Wir fühlen uns als Außenseiter pudelwohl. Aber wenn wir die Rolle richtig erfüllen, werden wir unsere Chancen bekommen.“)- zur Spielweise beider Teams („Beide haben ihre große Stärke in der Offensive und suchen immer den Weg zum gegnerischen Tor.“)- zum Selbstvertrauen der Mannschaft (Wir können sagen, dass wir dem HSV weh tun können.“)- zur Motivation (Wenn ich nach Fürth gehe, ist es das obergeilste mit dem Verein aufzusteigen.“)SID xkw snWeitere Informationen:Fürth (SID) – Ein bisschen verblüfft sind sie bei der SpVgg Greuther Fürth noch immer. Sie spielen ein Jahr nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga um den Wiederaufstieg, hätte ihnen das einer zu Beginn der Saison gesagt, „hätten wir das sofort unterschrieben“, versichert Sportdirektor Rouven Schröder. Und dann geht es in der Relegation ja auch noch gegen den Hamburger SV. Den Hamburger SV! „Uns ist bewusst“, sagt Schröder mit gespieltem Understatement, „dass da zwei Welten aufeinanderprallen.“Das kleine Fürth kann das große Hamburg stürzen, der scheinbar ewige Zweitligist mit einem fürchterlichen Jahr in der Bundesliga spielt jetzt also Schicksal für den scheinbar ewigen Erstligisten nach dessen fürchterlichem Jahr in der Bundesliga. Doch darum geht es den Fürthern gar nicht. Es sei „eine Riesensache“, sagt Trainer Frank Kramer, dass sie überhaupt Relegation spielen dürfen, „dass wir hier sitzen dürfen“, ergänzt Schröder, sei „eine Auszeichnung“ für den gesamten Verein nach einer unerwartet guten Saison.Dass der Gegner in den beiden Relegationsspielen am Donnerstag in Hamburg (20.30 Uhr) und am Sonntag im Ronhof (17.00 Uhr/jeweils ARD und Sky) der Hamburger SV ist, kommt den Fürthern dabei ganz recht: Da können sie sich schön klein machen. Da sei der „Altmeister, der schon sehr sehr viel erreicht hat“, sagt Schröder, und da sei „die Spielvereinigung, die jedes Jahr versucht, aus wenigen Mitteln viel zu machen.“ Das stimmt – sportlich allerdings sind diese Welten nun nicht mehr so weit auseinander.Nein, widerspricht Trainer Kramer, „wir machen uns nicht klein, sondern wir sind realistisch.“ Und Realismus heißt auch, dass den Fürthern selbstverständlich bewusst ist, dass sie im Grunde nichts zu verlieren haben, die Hamburger aber alles. „Ich denke, dass alle Spieler mit dem Selbstvertrauen hingehen können zu sagen: Ja, wir können dem HSV richtig wehtun“, sagt Kramer. Die Außenseiterrolle will er ausfüllen „mit dem entsprechenden Biss, der entsprechenden Entschlossenheit und viel Mut.“Nach dem deprimierenden Abstieg hatte sich Fürth von 19 Spielern getrennt und eine neue Mannschaft aufgebaut, „und keiner hat damit gerechnet“, erinnert Schröder, „dass wir die Chance haben werden, in die Bundesliga aufzusteigen.“ Es folgte eine aus Fürther Sicht bemerkenswerte Saison, aber jetzt, da sind sie ganz unbescheiden, „wollen wir mehr“, sagt Schröder. Kramer sekundiert, dass es nun das „Ziel sein muss, am Sonntag aus diesem Vergleich als Sieger hervorzugehen, dafür werden wir alles investieren.“Natürlich ist auch Kramer nicht entgangenen, dass es in diesen beiden Spielen nicht nur um Fürth geht und um Hamburg, es geht ein bisschen auch um den 1. FC Nürnberg. Das wäre ja auch was, wenn das Kleeblatt erstmals in der gemeinsamen 111-jährigen Geschichte eine Liga höher spielen würde als der gerade eben abgestiegene Club. In Fürth würden sie sich kaputtlachen vor Schadenfreude: „Es ist uns allen bewusst, dass jeder danach lechzt, dass wir das schaffen“, sagt der Trainer diplomatisch.Eines müsse aber auch klar sein, sagt Kramer: Sollte ein Spieler die Gelegenheit, endlich mal über dem ewigen Rivalen aus der Stadt gleich neben zu stehen, als zusätzliche Motivation benötigen, „dann ist er hier fehl am Platz.“SID th om

SID SoccerNews: Rückblick 34. Spieltag

11.05.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

Am Tag nach dem letzten Spieltag wurde in Hamburg trainiert. Das ist für den HSV eine gute Nachricht. Während für Braunschweig und Nürnberg die Saison und die Zeit im Fußball-Oberhaus zu Ende ist, können die Rothosen den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte noch verhindern. In zwei Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der zweiten Liga, Greuther Fürth. Die Hamburger 2:3-Niederlage in Mainz blieb damit ohne negative Auswirkungen.O-Ton 1 Oliver Kreuzer, Sportchef Hamburger SV“Ein positives Resultat hätte noch mehr Mut gemacht. Von daher war ich auch etwas enttäuscht über das Resultat. Das Auftreten, wie schon so oft in den letzten Wochen war teilweise ganz ansprechend, aber um Erfolg zu haben, braucht man Resultate.“Erst recht jetzt in den beiden Spielen gegen Fürth. Hoffnung macht die Rückkehr von Torjäger Pierre-Michel Lasogga. Nach einer sechswöchiger Verletzungspause stand er in Mainz wieder in der Startelf und erzielte seinen 13 Saisontreffer. Ein Tor, das die Fans in der Hamburger Kultkneipe UnabsteigBAR entsprechend bejubelten. In der Relegation spielt der HSV jetzt auch für den Fortbestand des Bar-Namens. O-Ton 2 Mario Drifte, Inhaber UnabsteigBAR“Ich hoffe es, ich hoffe es. Nicht, dass wir unsere Wortspielchen machen wie mit unfassBAR oder aufsteigBAR.“Zwei Endspiele gegen Fürth können das noch verhindern. Der Überlebenskampf des Hamburger SV geht in die entscheidende Phase.O-Ton 3 Oliver Kreuzer, Sportchef Hamburger SV“Die Jungs wissen, dass das kein Selbstläufer wird. Als Erstligist ist man in der Favoritenrolle, man hat natürlich mehr zu verlieren als der Zweitligist, der mehr erreichen kann. Von daher spielt auch der Kopf eine entscheidende Rolle und das ist unsere große Aufgabe, dass wir die Mannschaft da vorbereiten.“Am Donnerstag steigt das erste Duell in Hamburg. Hier will der HSV den Grundstein legen, damit der Bundesliga-Dino auch nach seiner 51. Saison unabsteigBAR bleibt.News1) Tuchel nicht mehr Trainer bei Mainz 05Verein verweigert die VertragsauflösungVöllig überraschend muss sich Mainz 05 nach einem neuen Trainer umschauen. Thomas Tuchel will die Mannschaft trotz eines bestehenden Vertrages bis 2015 in der kommenden Saison nicht mehr betreuen. Seinen Vertrag will der Verein aber nicht auflösen.O-Ton Christian Heidel, Manager Mainz 05″Verträge sind Verträge und Verträge werden bei Mainz 05 immer eingehalten. Das wird auch in diesem Fall so sein. Das habe ich Thomas immer gesagt.“Durch das Theater um Tuchel rückt die grandiose Saison der Mainzer und die Qualifikation für die Europa League in den Hintergrund.2) Bayern feiern MeisterschaftSchale in der Hand, Dortmund im KopfAusgelassen, aber nicht zu lange feierte der FC Bayern München seine lange feststehende Meisterschaft. 15.000 Anhänger waren nach dem mühevollen 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart auf den Marienplatz gekommen und jubelten ihren Stars und Meistertrainer Pep Guardiola zu.O-Ton Pep Guadiola, Trainer Bayern München„Ich liebe euch, ich bin ein Munschener, mia san mia.“Für einige Momente genoss Guardiola seinen ersten Bundesliga-Titel in tiefen Zügen. Aber: Erst in einer Woche wird die Saison des Rekordmeisters definiert. Dann steht das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund an.3) Schalke 04 spielt wieder Champions LeagueLeverkusen erreicht die Qualifikation zur Königsklasse Jens Keller hat mit Schalke 04 die erfolgreichste Rückrunde der Klubgeschichte gespielt und den direkten Einzug in die Champions League perfekt gemacht. Am 34. Spieltag gelang im Heimspiel gegen Nürnberg ein ungefährdeter 4:1-Sieg. Auch Bayer Leverkusen hat den erneuten Sprung in die Champions League geschafft. Durch einen 2:1-Heimerfolg gegen Bremen verteidigte die Werkself Tabellenplatz vier und erreichte damit die Qualifikationsrunde. 4) Der Torjäger der SaisonRobert Lewandowski sichert sich die TorjägerkanoneRobert Lewandowski ist der treffsicherste Spieler der 51. Bundesliga-Saison. Der Stürmer von Borussia Dortmund sicherte sich beim 4:0-Sieg in Berlin mit seinen Saisontoren 19 und 20 die Torjägerkanone. Der Pole ließ damit seinen zukünftigen Teamkollegen

Hamburg erreicht seine „Finalspiele“ gegen Fürth

11.05.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

Am Tag nach dem letzten Spieltag wurde in Hamburg trainiert. Das ist für den HSV eine gute Nachricht. Während für Braunschweig und Nürnberg die Saison und die Zeit im Fußball-Oberhaus zu Ende ist, können die Rothosen den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte noch verhindern. In zwei Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der zweiten Liga, Greuther Fürth. Die Hamburger 2:3-Niederlage in Mainz blieb damit ohne negative Auswirkungen.O-Ton 1 Oliver Kreuzer, Sportchef Hamburger SV“Ein positives Resultat hätte noch mehr Mut gemacht. Von daher war ich auch etwas enttäuscht über das Resultat. Das Auftreten, wie schon so oft in den letzten Wochen war teilweise ganz ansprechend, aber um Erfolg zu haben, braucht man Resultate.“Erst recht jetzt in den beiden Spielen gegen Fürth. Hoffnung macht die Rückkehr von Torjäger Pierre-Michel Lasogga. Nach einer sechswöchiger Verletzungspause stand er in Mainz wieder in der Startelf und erzielte seinen 13 Saisontreffer. Ein Tor, das die Fans in der Hamburger Kultkneipe UnabsteigBAR entsprechend bejubelten. In der Relegation spielt der HSV jetzt auch für den Fortbestand des Bar-Namens. O-Ton 2 Mario Drifte, Inhaber UnabsteigBAR“Ich hoffe es, ich hoffe es. Nicht, dass wir unsere Wortspielchen machen wie mit unfassBAR oder aufsteigBAR.“Zwei Endspiele gegen Fürth können das noch verhindern. Der Überlebenskampf des Hamburger SV geht in die entscheidende Phase.O-Ton 3 Oliver Kreuzer, Sportchef Hamburger SV“Die Jungs wissen, dass das kein Selbstläufer wird. Als Erstligist ist man in der Favoritenrolle, man hat natürlich mehr zu verlieren als der Zweitligist, der mehr erreichen kann. Von daher spielt auch der Kopf eine entscheidende Rolle und das ist unsere große Aufgabe, dass wir die Mannschaft da vorbereiten.“Am Donnerstag steigt das erste Duell in Hamburg. Hier will der HSV den Grundstein legen, damit der Bundesliga-Dino auch nach seiner 51. Saison unabsteigBAR bleibt.SID xcs sn