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Santana nach Sieg in Hamburg: „Müssen auf dem Boden bleiben“

27.01.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4: Felipe Santana, Schalke 04- „Das war ein super Spiel. Aber wir müssen mit den Füßen auf dem Boden bleiben, schließlich war es erst die erste Partie der Rückrunde.“- „In den 90 Minuten hat alles geklappt, die Mannschaft hat gut funktioniert. Wir müssen auf diesem Weg bleiben.“- „Samstag haben wir das nächste wichtige Spiel gegen Wolfsburg. Das ist auch ein direkter Konkurrent.“- „Ich hoffe, dass ich konsequent so weiter spiele und weiter solche Leistungen wie gestern bringe.“SID xpm spWeitere Informationen:Hamburg (SID) Erst versagten den hochbezahlten HSV-Profis bei ihrer Laienvorstellung Nerven und Beine, dann suchten Trainer Bert van Marwijk und Sportdirektor Oliver Kreuzer vergeblich nach Erklärungen für den Horrorfilm in Dauerschleife. Das desaströse 0:3 (0:1) gegen Schalke 04 lieferte den eindrucksvollen Beweis, dass Rafael van der Vaart und Co. den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen haben. Mit der Arbeitsauffassung vom Sonntag wird der Hamburger SV im Kampf um den Klassenerhalt nicht bestehen.“Wir müssen viel böser sein, viel rücksichtsloser“, sagte van Marwijk konsterniert. Bei der vierten Niederlage in Serie hatten die „Rothosen“ alles vermissen lassen, waren abgezockten Schalkern in jedem Mannschaftsteil deutlich unterlegen. Nun fällt mit Pierre-Michel Lasogga auch noch der beste Stürmer für voraussichtlich zwei Wochen mit einem Faserriss aus.Die Hamburger Presse ging gnadenlos mit dem sechsmaligen deutschen Meister um, der nach dem Desaster am 18. Spieltag folgerichtig auf dem Relegationsplatz rangiert. „Der HSV wird schockgefroren“, titelte die Hamburger Morgenpost, „die Lage ist dramatisch“ schrieb das Hamburger Abendblatt. „Der HSV ist nur noch Schrott“, fasste die Bild-Zeitung in ihrer Abrechnung zusammen. Beim Auslaufen am Montag war die Stimmung entsprechend eisig: „Langsam wird es eng. Wenn es so weitergeht, steigen wir ab“, sagte van der Vaart am Tag nach der Pleite.Am Sonntag hatte die Mehrzahl der 49.457 Zuschauer bereits eine Viertelstunde vor dem Abpfiff das Stadion verlassen. „Ich wäre wohl auch früher nach Hause gegangen“, sagte van Marwijk. „Man muss sich Sorgen machen“, bilanzierte selbst DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bei Sky90.Mehr als die üblichen Durchhalteparolen hatte Sportdirektor Oliver Kreuzer nicht zu bieten: „Ich weiß, dass wir es besser machen können. Wir haben die Qualität. Die Lage ist gefährlich, es wird immer enger“, sagte der 48-Jährige, dem seine Mannschaft zuvor aber auch jegliche Argumente gestohlen hatte.Beim 1:0 durch Schalkes Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar leisteten die Innenverteidiger Jonathan Tah und Heiko Westermann nur Geleitschutz. Der Niederländer musste bei dem Kopfball-Treffer nicht einmal hochspringen (34.) und bekam bei seinem ersten Spiel nach fünfeinhalb Monaten ein nettes Willkommensgeschenk serviert.Ebenso gastfreundlich zeigten sich Marcell Jansen und Torhüter Jaroslav Drobny beim 2:0 von Jefferson Farfan (53.), als der Peruaner den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Jungstar Max Meyer machte für Schalke alles klar (56.), die Moral war schon zuvor gebrochen.“In der 80. Minute schießen wir zu Hause das erste mal aufs Tor. Wir haben nach vorne nichts kreieren können“, sagte Nationalspieler Westermann: „Hinten haben wir Schalke dreimal zum Toreschießen eingeladen.“ Ein blutleerer Auftritt an einem Spieltag, an dem die direkten Konkurrenten allesamt punkteten.Ein klein wenig Zuversicht gewannen die Hanseaten lediglich aus der Aussicht auf ein Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Hoffenheim. Nur die Kraichgauer stellen eine noch schlechtere Abwehr als der HSV. Doch neben Lasogga muss van Marwijk auch noch auf Zhi Gin Lam verzichten. Der Außenverteidiger fehlt mit einer Verletzung am Sprunggelenk wochenlang. Die Schreckensnachrichten für den HSV reißen nicht ab.SID pl rd