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Calhanoglu angeschlagen, Slomka angezählt: Chaotischer HSV-Start

18.06.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Der Hamburger SV kommt nicht zur Ruhe. Schon beim Trainingsauftakt zur neuen Saison geht es beim HSV gewohnt turbulent zu. Stürmer Hakan Calhanoglu ließ sich für vier Wochen von einer Psychologin krankschreiben und verpasste somit den Trainingsauftakt. Der wechselwillige 20-Jährige, der sich laut Medienberichten schon mit Bayer Leverkusen über einen Transfer einig war, erhält vom HSV derzeit aber keine Freigabe. O-Ton Mirko Slomka, Trainer Hamburger SV:„Ich glaube, wir sind jetzt erst mal aufgefordert, dem Hakan zu helfen, uns genau zu sagen, was ist eigentlich passiert. Das wissen wir ja noch nicht. Und ihm dann alle Hilfe zur Verfügung zu stellen, die wir haben, damit er wieder mit seinen Jungs hier auf dem Rasen spielen kann.“Für weitere Unruhe sorgte HSV-Investor Klaus-Michael Kühne. Er wünschte sich in einem Interview einen völlig neuen Cheftrainer. O-Ton Mirko Slomka, Trainer Hamburger SV:„Das, was ich heute gelesen habe von Herrn Kühne, ist sicherlich auch eine Meinung, die man vertreten kann. Damit muss man leben. (…) Ich kann damit leben und ich werde auch damit leben und vor allen Dingen motiviert es mich ja noch mehr. Vielleicht war das auch ein Ziel von Herrn Kühne, mich so stark zu motivieren, dass ich diese Mannschaft hier vorantreibe und wir in der Bundesliga eine Top-Saison spielen.“ Auch seinen einstigen Liebling Rafael van der Vaart hatte Kühne zuletzt kritisiert. Obwohl er es war, der dessen Transfer überhaupt erst ermöglicht hatte.O-Ton Rafael van der Vaart, Hamburger SV:„Es ist natürlich klar, wenn er enttäuscht ist, dann sagt man natürlich manchmal Sachen. Wir Spieler wissen alle, dass wir schlecht gespielt haben diese Saison und da müssen wir auch durch. Aber heute ist ein Neuanfang und wir brauchen Positivität und wir sind hier, um wieder gute Leistungen zu bringen. Nicht nur für uns, auch für die ganze Stadt und am aller wichtigsten für die Fans.“ Ein Neuanfang – in Hamburg ist man davon derzeit noch weit entfernt. Die neue Saison beginnt erst einmal wie die alte auf gehört hat. Chaotisch. SID xkb sn

WM-Aus für Holland-Star Rafael van der Vaart

28.05.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft muss bei der WM in Brasilien auf HSV-Star Rafael van der Vaart verzichten. Der 31-Jährige sagte seine Teilnahme aufgrund einer Wadenverletzung ab. Der Hamburger SV bestätigte am Mittwoch entsprechende niederländische Medienberichte. Der 109-malige Nationalspieler war schon in der vergangenen Bundesligasaison immer wieder von muskulären Verletzungen geplagt worden.SID xph spWeitere Informationen:Lagos, 28.Mai (SID) – Bitterer Höhepunkt eines Seuchenjahres: Nach einer enttäuschenden Saison mit dem Hamburger SV muss Mittelfeld-Star Rafael van der Vaart auch noch auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien verzichten. Bondscoach Louis van Gaal strich den 31-Jährigen wegen einer Wadenverletzung aus seinem Aufgebot.Dabei sollte für van der Vaart im Kreise der Nationalmannschaft nach dem gerade so geglückten Klassenerhalt mit den Hamburgern doch alles besser werden. Nach der Ankunft im Trainingslager in Lagos schwärmte van der Vaart: „Es fühlt sich wie eine Befreiung an nach so einer Saison mit dem HSV.“ Endlich sei der Druck weg. „Wenn du zur Nationalmannschaft kommst, ist das Niveau höher und es sind Spieler da, die Titel gewonnen haben“, sagte van der Vaart: „Deshalb ist die Stimmung positiv. Ich fühle mich hier richtig wohl.“Das WM-Aus kommt für den gefallenen „kleinen Engel“ einem Schock gleich. Wie es für van der Vaart in Hamburg weitergeht, ist unklar. Zwar läuft sein Vertrag an der Elbe noch bis 2015, doch der Vize-Weltmeister von 2010 ist mit einem Gehalt von rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr der Top-Verdiener der Hanseaten.Und wegen finanzieller Schwierigkeiten ist der HSV gezwungen, seinen Gehaltsetat auf 38 Millionen zusammenzustreichen. Bei einem entsprechenden Angebot würden die Hamburger ihren einstigen Liebling wohl nur zu gerne abgeben – zumal van er Vaart in der abgelaufenen Saison nicht mehr überzeugen konnte. Doch für einen neuen Verein kann sich der Linksfuß auf der ganz großen Bühne WM nun nicht mehr für einen neuen Klub empfehlen.Van der Vaarts Zeit in der „Elftal“ läuft ebenfalls ab. Seit 2004 war er bei allen großen Turnieren dabei, machte insgesamt 109 Länderspiele und stand 2010 im WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.). Die schmerzhafte Niederlage von Johannesburg wird damit wohl das letzte WM-Spiel van der Vaarts gewesen sein. 2018 wird er 35 Jahre alt.SID ks rd

Rafael van der Vaart vor Fürth: „Das ist unsere letzte Chance“

13.05.2014 - Thema: Aktuelle News, Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4, Rafael van der Vaart, Kapitän Hamburger SV:- zum Relegationsspiel gegen Greuther Fürth und den Gegner („Das ist natürlich unsere letzte Chance. Greuther Fürth ist stark und fußballerisch gut. Der Druck ist natürlich da. „)- über einen möglichen Abstieg (Ich habe immer gesagt, wir bleiben drin und dabei bleibe ich.“)- über Pierre-Michel Lassogga („Er ist unheimlich wichtig für die Mannschaft.“)- zu den Transfergerüchten um Calhangolu und Lasogga („Das ist im Moment alles gar nicht wichtig.“)SID xkw snWeitere Informationen:Hamburg (SID) – Hakan Calhanoglu blieb am Dienstag länger auf dem Trainingsplatz. Das Super-Talent des Hamburger SV schoss sich in einer Extraeinheit schon einmal warm für die im Abstiegskampf alles entscheidenden Relegationsspiele gegen die SpVgg Greuther Fürth.Die Kiebitze bestaunten die Künste des Freistoßspezialisten mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen. Denn: Das Mittelfeld-Juwel, ihr Liebling, plant offenbar seinen Abschied aus Hamburg. Bayer Leverkusen buhlt um den 20-Jährigen und soll im Millionen-Poker um die Dienste Calhanoglus die besten Karten haben.Das berichten die Bild-Zeitung und die Hamburger Morgenpost übereinstimmend. „Wenn er innerhalb Deutschlands wechseln sollte, dann hat Leverkusen die besten Karten“, sagte Calhanoglus Berater Bektas Demirtas und sorgte zwei Tage vor dem Hinspiel in der Relegation (Donnerstag, 20.30 Uhr/ARD und Sky) und der allerletzten Chance im Kampf um den Klassenerhalt für ordentlich Wirbel an der Elbe: „Das ist ein Klub, der europäisch spielt, der ihn haben möchte und der auch bereit ist, dafür einen entsprechenden Preis zu bezahlen.“ Als Ablöse für den Deutsch-Türken sind rund zwölf Millionen Euro im Gespräch. Ein Wechsel ins Ausland oder zum FC Bayern sei dagegen kein Thema mehr, so Demirtas. Calhanoglu wollte sich am Dienstag nicht zu dem Thema äußern.Mit Calhanoglu droht der HSV seine einzige Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verlieren. Er sorgte gemeinsam mit dem nur ausgeliehenen Stürmer Pierre-Michel Lasogga in einer ansonsten erschreckenden Saison für die wenigen Lichtblicke, ein bisschen Esprit und Spektakel.Mit elf Toren und vier Vorlagen in seiner ersten Bundesliga-Saison stach Calhanoglu in einer ansonsten verunsicherten HSV-Mannschaft heraus. Mit ihm war das Elend für die HSV-Fans leichter zu ertragen, zumal das aufstrebende Talent seinen Vertrag beim Dino erst Anfang Februar um zwei Jahre bis 2018 verlängert hatte. Der Kontrakt soll auch für die 2. Liga gelten, zudem wurden keine Ausstiegsklauseln vereinbart.Sportchef Oliver Kreuzer und Vorstandschef Carl Jarchow hatten zuletzt immer wieder betont, dass sie Calhanoglu unbedingt halten wollen – selbst im Falle eines Abstieges. „Er ist der Spieler der Zukunft, der die größten Perspektiven hat“, hatte Jarchow immer wieder gesagt. Doch Fakt ist auch: Um Überleben zu können und die Lizenz für die neue Saison zu erhalten, müssen die klammen Hanseaten ihr Tafelsilber verkaufen und über Transfers rund zehn (1. Liga) beziehungsweise 20 Millionen Euro (2. Liga) einnehmen. Den Klub plagen etwa 100 Millionen Euro Verbindlichkeiten.Kapitän Rafael van der Vaart kritisierte, dass ausgerechnet vor den zwei vielleicht wichtigsten Spielen der Vereinsgeschichte nun Unruhe im Umfeld aufkommt. „Wenn ein Berater so etwas zwei Tage vor einem so wichtigen Spiel sagt, ist er ein schlechter Berater“, meinte der Niederländer und schwor seine Mannschaft vor dem Abstiegs-Showdown noch einmal ein: „Jeder hat verstanden, dass er den HSV retten muss, die ganze Stadt retten muss.“SID ks rd

HSV-Retter Slomka: „Ich befasse mich nicht mit 2. Liga“

17.02.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-5, Mirko Slomka, Trainer Hamburger SV:- über seine Aufgabe beim HSV („Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Das ist ein großartiger Verein mit einer tollen Mannschaft.“)- über die HSV-Spieler („Die Spieler haben ihr Stärken und diese wollen wir herauskitzeln.“)- über den Klassenerhalt („Die Mannschaft hat es verdient, die Klasse zu halten. Das ist unser Ziel.“)- über die Abstiegsangst („Wir befassen uns aktuell nicht mit der 2. Liga. Ich gehe davon aus, dass wir die Liga halten.“)- über seine neue Heimat („Ich habe gehört, dass Hamburg eine sehr schöne Stadt sein soll.“)SID xls spweitere Informationen zu diesem Thema:Hamburg (SID) Der Hoffnungsträger erschien angemessen gekleidet. Mirko Slomka hatte sich für den Start in seine Retter-Mission gleich die neuen Arbeitsklamotten angezogen. Der neue Trainer des taumelnden Hamburger SV hat keine Zeit zu verlieren und sendete eine klare Botschaft: In Hamburg werden in größter Not nun die Ärmel hochgekrempelt.“Wir werden alles daransetzten, ziehen und zerren, um den Verein aus dieser Lage zu befreien“, sagte Slomka, der am Montag vor rund 17 Kamerateams und 50 Reportern als neuer Trainer des HSV vorgestellt wurde. Als erste Maßnahme wird er verschärft trainieren lassen: „Wir wollen dranbleiben und drinbleiben, dem Team wieder das Erfolgs-Gen einhauchen. Uns erwartet ein intensiver Job in den nächsten Wochen und Monaten.“Als Nachfolger des erfolglosen Bert van Marwijk wurde Slomka an der Elbe mit einem Vertrag bis 2016 ausgestattet. Sollte die Katastrophe eintreten, wäre der Familienvater aber auch „bereit, den HSV zurück in die Bundesliga zu führen“.Doch mit diesem Horror-Szenario wollen sich die Verantwortlichen beim HSV auch nach der historischen Grusel-Serie von sieben Bundesliga-Pleiten nacheinander nicht beschäftigen. Klub-Chef Carl Jarchow und Sportdirektor Oliver Kreuzer klammern sich an ihren letzten „Strohhalm“. Das ist die polnische Übersetzung für Slomka…“Er hat einen hervorragenden Eindruck gemacht und wir glauben, dass wir mit ihm die Chance haben, aus dieser misslichen Lage herauszukommen“, sagte Jarchow, der betonte, erst nach der Entlassung van Marwijks Verhandlungen mit Slomka aufgenommen zu haben. Und Kreuzer meinte: „Er war schon in dieser Situation und hat bereits Hannover mit einem Kraftakt vor dem Abstieg gerettet.“Slomka hatte zuletzt Hannover 96 trainiert und den Klub 2010 in äußerst schwieriger Lage nach der Tragödie um den Selbstmord von Robert Enke vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahrt. Anschließend führte er die Niedersachsen zweimal in Serie in die Europa League. Nach einer enttäuschenden Hinrunde war er kurz nach Weihnachten bei 96 entlassen worden. Der studierte Mathe- und Sportlehrer ist nach Thorsten Fink und van Marwijk bereits der dritte Trainer der laufenden Saison – das gab es beim HSV noch nie.Slomka erwartet in Hamburg ein schier unlösbare Aufgabe. Die Mannschaft um den verletzten Kapitän Rafael van der Vaart präsentierte sich zuletzt nicht bundesligatauglich, völlig verunsichert und harmlos. Zudem stellt der Tabellenvorletzte mit 51 Gegentoren die Schießbude der Liga. „Wir müssen den Fight annehmen“, sagte Slomka, der seinem neuen Team aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht die nötige Klasse für das Wunder absprach.“Die Spieler haben ihre Stärken, die müssen wir herauskitzeln“, sagte Slomka, der an einigen „Stellschrauben“ drehen wolle. Van Marwijk, dem die Entlassung in Hamburg mit einer Abfindung von rund drei Millionen Euro versüßt werden soll, glaubt dagegen nicht mehr an eine Rettung des am Boden liegenden Bundesliga-Dinos. „Letztlich fehlt es auch an Qualität“, sagte der Niederländer der Hamburger Morgenpost.Slomka hat jedenfalls keine Zeit zu verschwenden. Nach dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag folgen die wohl entscheidenden Spiele im Existenzkampf gegen direkte Konkurrenten in Bremen (1. März), gegen Frankfurt (8.3.) und Nürnberg (16.3.), in Stuttgart (22.3.) und gegen Freiburg (26.3.). „Als Trainer sucht man nach Herausforderungen“, sagte er nur. Die in Hamburg scheint riesig zu

Slomka neuer HSV-Trainer

17.02.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

Mirko Slomka ist neuer Trainer beim Hamburger SV. Der 46-Jährige tritt damit die Nachfolge von Bert van Marwijk an, der am Samstagabend nach dem 2:4 in Braunschweig entlassen worden war. Slomka, der zuletzt in Hannover auf der Trainerbank gesessen hatte, soll den Traditionsverein vorm Abgrund retten und wieder zurück in die Erfolgsspur führen. Dem Bundesliga-Dino droht nach sieben Ligapleiten in Folge der erste Bundesliga-Abstieg.SID sp ek

Krisen-HSV: Die Hoffnung stirbt zuletzt

06.02.2014 - Thema: Allgemein - Autor: Team hhmesse.de

Tief in der Krise steckt der Hamburger SV. Nach fünf Niederlagen in Serie steht der Bundesliga-Dino auf Platz 17 und ist gefährdet, erstmals in der Vereinsgeschichte aus der Bundesliga abzusteigen.O-Ton Rafael van der Vaart, Kapitän Hamburger SV„Es war keine einfache Woche wie die ganze letzte Zeit leider. Aber wir haben viel miteinander gesprochen und die richtigen Sachen angesprochen. Man sieht im Training, dass wir wieder füreinander durchs Feuer gehen und das habe ich lange nicht gesehen. Mein Gefühl ist gut.“Füreinander durchs Feuer gehen. Eine Eigenschaft, die dem HSV seit geraumer Zeit fehlt. Trainer Bert van Marwijk steht unter Druck. Nur 1,07 Punkte pro Spiel fährt der Niederländer ein. Eine erschreckende Bilanz. Und trotzdem: die Fans stehen hinter ihm und dem Verein; marschierten zu Hunderten zum Training und demonstrierten ihre Solidarität. Doch am Samstag gegen Hertha BSC zählt für Hamburg nur ein Sieg.O-Ton Bert van Marwijk, Trainer Hamburger SV:„Wir tun alles, alles, aber auch alles, um drei Punkte zu holen – egal wie. Das ist das allerwichtigste im Moment.“Immerhin gab es unter der Woche auch positive Nachrichten. Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu unterschrieb trotz der unklaren Perspektive seines Klubs einen neuen Vertrag bis 2018. O-Ton Hakan Calhanoglu, Hamburger SV„Wir sind in einer schwierigen Situation und ich wollte damit ein Zeichen setzen. Für uns ist jetzt wichtig, dass wir den Verein gemeinsam in der Liga behalten.“Hamburg kämpft nur noch um den Klassenerhalt. Die Ziele der Norddeutschen sind klar gesteckt. Calhanoglu und vor allem die Fans haben unter der Woche Zeichen gesetzt. Gegen Berlin muss die Mannschaft nun auf dem Platz nachziehen.SID sn sp ek

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