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Knäbel: „Wie das Team jetzt spielt, kommt an bei den Leuten“

05.10.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-3: Peter Knäbel, Sportdirektor Hamburger SV- über das Spiel in Dortmund:“Wir müssen gucken, dass wir die Teams, die mit uns da unten stehen, hinter uns lassen.“- über das Spiel in Dortmund:“Wenn man guckt, dass wir da unten rausgekommen sind, dann kann man das als Gewinn für uns sehen.“- zur Arbeit von Trainer Josef Zinnbauer:“Die Art und Weise, wie das Team jetzt spielt kommt an bei den Leuten. Da hat er einen großen Anteil daran.“O-Töne 4 & 5: Tolgay Arslan, Hamburger SV- zu den nächsten Zielen:“Ich weiß nicht, wann wir das letzte mal zwei Spiele in Folge gewonnen haben, aber das sollte jetzt unser nächstes Ziel sein.“- zur Anlaufzeit vom neuen Trainer Josef Zinnbauer:“Wir machen viel Taktiktraining, der Trainer redet viel. Aber nach fünf, sechs Wochen wissen wir, was er will und dann wird es auch besser funktionieren.“O-Ton 6 Heiko Westermann, Hamburger SV- über den Sieg in Dortmund:“Es ist gefühlt schon ewig her, das letzte Spiel gewonnen zu haben. Es war schon eine enorme Belastung.“SID xam pmWeitere Informationen:Dortmund (SID) Die Sieger sanken nach dem Befreiungsschlag überglücklich und erschöpft auf den Rasen. An der Außenlinie feierte Trainer Joe Zinnbauer im vierten Spiel auf der Bank des Hamburger SV den ersten Saisonsieg. Wenige Meter standen die frustrierten Profis des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund nach einer bitteren, aber verdienten 0:1 (0:1)-Heimpleite, die Hände in die Hüften gestemmt und wohlwissend um die prekäre Situation in der Bundesliga, fernab von Ansprüchen und Saisonzielen.“Das hat die Mannschaft gut gemacht, endlich hat sie sich belohnt“, äußerte Zinnbauer. Mit dem zweiten Treffer in der laufenden Spielzeit durch Pierre-Michel Lasogga (35.) hatten die Hanseaten soeben die Saisonpunkte drei bis fünf perfekt gemacht, die rote Laterne des Tabellenletzten abgegeben und für einen perfekten Einstand des neuen Sportdirektors Peter Knäbel gesorgt.Doch bei aller ausgelassener Freude, von einer Wende wollten die Hanseaten noch nichts wissen. „Wir dürfen uns jetzt freuen, müssen aber konzentriert weiterarbeiten“, sagte Zinnbauer, einst in aktiven Zeiten Mannschaftskollege von BVB-Coach Jürgen Klopp, der sich nach dem vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg als Tabellen-13. und mit inzwischen zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München einen anderen Abschied in die Länderspielpause gewünscht hätte. Zu allem Überfluss wurde das BVB-Lazarett am Sonntag mit dem Namen Marcel Schmelzer erweitert. Der Linksverteidiger steht wegen eines gegen den HSV erlittenen Mittelhandbruchs voraussichtlich vier Wochen nicht zur Verfügung!Zinnbauer fand derweil die richtigen Mittel zur rechten Zeit, um die Bundesliga-Krise des BVB zu nutzten. „Dortmund hat am Mittwoch ein Spiel in der Champions League gehabt. Wir haben uns gedacht, dass die Begegnung am Ende über die Fitness entschieden werden könnte“, so der 44 Jahre alte Nachfolger von Mirko Slomka.Drei Tage nach dem 3:0 in der Champions League beim RSC Anderlecht fanden die Westfalen kein Mittel gegen das aggressive Spiel des HSV, das kaum Luft zum Atmen erlaubte. Mit mehr Konsequenz hätte der Bundesliga-Dino sogar schon früher für die Entscheidung sorgen können.So zitterten sich die Hanseaten in der Schlussphase zum ersten Auswärtssieg seit dem 27. Oktober vergangenen Jahres (3:0 in Freiburg) und dem Ende der saisonübergreifenden Negativserie von elf Begegnungen ohne Dreier. Eigentlich Grund genug für ruhigere Zeiten nach turbulenten Monaten mit zahlreichen Negativschlagzeilen, Personaldiskussionen und -entscheidungen.“Wir haben auch schon in den letzten Spielen einen klaren Aufwärtstrend gezeigt, doch heute hatten wir auch das Glück, das uns zuletzt gefehlt hat“, resümierte Zinnbauer. Seine Truppe habe alles optimal umgesetzt, schob er nach und machte allen HSV-Fans Hoffnung auf bessere Zeiten.Schluss soll sein mit diffamierender Kritik wie der des ehemaligen HSV-Profis und Nationaltorhüters Uli Stein unter der Woche. Der Europapokalsieger 1983 hatte Lasogga wegen dessen Torflaute an den Pranger gestellt. Lasogga nutzte die Gunst der Stunde u

HSV kämpft um den Relegationsplatz: „Alle zittern mit“

07.05.2014 - Thema: Aktuelle News - Autor: Team hhmesse.de

Der Hamburger SV erzeugt zur Abwechselung mal gute Stimmung. Bei einer Schecküberreichung an einen lokalen Förderkreis für Kinder präsentierte sich eine Delegation des abstiegsbedrohten Bundesliga-Dinos. Aber wie ist die Stimmung in der Stadt wirklich?O-Ton 1 Heiko Westermann, Hamburger SV„Sehr angespannt, würde ich sagen.Wir haben eine gute erste Halbzeit hingelegt am Samstag. Trotzdem haben wir 1:4 verloren, das heißt, wir haben einige Fehler gemacht, und die müssen wir so schnell wie möglich abstellen gegen Mainz. Wichtig ist einfach, die Ärmel hochzukrempeln und aggressiv zu sein. So wie gegen die Bayern in der ersten Halbzeit. Dann werden wir Mainz auch ärgern.“ Der HSV hat als Tabellen-16. das Erreichen des Relegationsplatzes mit einem Sieg in der eigenen Hand. Auch der Bürgermeister der Hansestadt ist von einem Bundesliga-Verbleib überzeugt.O-Ton 2 Olaf Scholz, 1. Bürgermeister Hamburg„Der HSV ist etwas, das mit Hamburg sehr verbunden ist. Der Hamburger SV ist immer ein erstklassiger Verein gewesen und er wird es – davon bin ich ziemlich überzeugt – auch bleiben. Und deshalb zittern alle mit – ich auch.“Gegner und Gastgeber Mainz 05 kämpft noch um den Europa-League-Platz. HSV-Vorstandschef Carl Jarchow sieht darin eine gute Ausgangsposition für sein Team.O-Ton 3 Carl Jarchow, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV„Ich finde es nicht nachteilig, dass es auch für Mainz um etwas geht. Ich glaube, es ist vielleicht sogar besser, dass die auch unter einem gewissen Druck stehen, als wenn sie das völlig entspannt angehen könnten. Aber das alles ist Spekulation und Theorie und interessiert mich relativ wenig. Mich interessiert nur, was am Samstag ab 15.30 Uhr passiert.“Der HSV hat es gegen Mainz also in der Hand, dass man sich in der Hansestadt die Chance auf Erstligafußball erhält. Das würde dann nicht nur bei den Kindern im Förderkreis für einige Freude sorgen.SID jö tk