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Beiersdorfer lobt Zinnbauer-Arbeit: „Hat Hand und Fuß“

29.09.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4 Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV- über Neu-Trainer Josef Zinnbauer („Auf alle Fälle macht Joe Zinnbauer einen sehr, sehr guten Job – leidenschaftlich, gibt Power rein, es hat Hand und Fuß was er den Spielern erzählt“)- über die 1:2-Niederlage gegen Frankfurt („Wenn man es objektiv betrachtet, hätten wir gewinnen müssen“)- über das Freistoßgegentor in der 90. Minute („Es darf keine Ausrede sein. Wir hätten vorher für eine Entscheidung sorgen müssen“)- über die Kritik von Ex-Sportdirektor Kreuzer („Auch ich habe mit 22 Jahren mal etwas gesagt, was ich 2 Jahre später bereut habe“)SID xjs

Mit Zinnbauer-Effekt: HSV stoppt Talfahrt gegen Bayern

21.09.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Zwei Punkte, null Tore, Rang 17: und dennoch sah man in Hamburg nach dem vierten Spieltag fast ausschließlich lachende Gesichter. Denn Josef Zinnbauer hat dem HSV offenbar neues Leben eingehaucht. Beim 0:0 gegen Bayern München zeigte das Team im ersten Spiel unter dem neuen Trainer die stärkste Leistung der bisherigen Saison.O-Ton Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV„Wir waren unter Druck, eine Leistung zeigen zu müssen, die dem HSV würdig ist. Das haben wir getan. Die Mannschaft hat sich sehr gut gezeigt, geführt von einem Trainer, der sie gut eingestellt hat. Sie hat alles umgesetzt, was man sich von einer Mannschaft vorstellt. Von daher war es ein gutes Spiel von uns. Man will immer gewinnen, doch vor dem Spiel hätte man das Ergebnis gerne genommen. Doch jetzt sind wir sehr zufrieden, wie sich Mannschaft und Trainer präsentiert haben.“Zufriedenheit suchte man beim Gegner aus München nach dem torlosen Unentschieden dagegen vergebens. Trainer Pep Guardiola zeigte beim Training am Sonntag den Einsatz, den seine Spieler nach einer anstrengenden Woche beim HSV nicht mehr auf den Platz bringen konnten. Ausgerechnet zum Wiesn-Auftakt wartet auf die Bayern und Chef-Mahner Matthias Sammer noch eine Menge Arbeit.SID tk sp

Beiersdorfer zu Zinnbauer: „Alle Erwartungen erfüllt“

21.09.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-4 Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV- über das 0:0 gegen Bayern München:“Wir waren unter Druck, eine Leistung zu zeigen, die dem HSV würdig ist. Die Mannschaft hat sich sehr gut gezeigt, geführt von einem Trainer, der sie sehr gut eingestellt hat. Sie haben alles das umgesetzt, was man sich von einer Mannschaft vorstellt.“- über die Arbeit von Josef Zinnbauer:“Er hat alles das gehalten, was wir uns erwarten konnten. Er hat es sehr sehr gut mit seinem Team zusammen erfüllt.“- zum Handspiel von Manuel Neuer:“Ich glaube, da kann man anders entscheiden. Ich glaub‘, das wäre eine gute Torchance geworden.“- zur Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Borussia Mönchengladbach:“Jetzt geht es erstmal daran, die Mannschaft zu regenerieren. Es gibt die eine oder andere Blessur. Dann müssen wir uns neu motivieren für das Spiel gegen Gladbach.“SID xam tkWeitere Informationen: Hamburg (SID) Für die Statistik war es ein Remis, für den Hamburger SV und seinen neuen Trainer Josef „Joe“ Zinnbauer emotional ein gefühlter Sieg. Ein Debakel hatten viele an der Elbe befürchtet, doch das 0:0 gegen Bayern München machte den Hanseaten Mut auf sportlich bessere Zeiten.Einer, der es wirklich beurteilen kann, brachte die Gefühlslage nach dem Achtungserfolg gegen den deutschen Rekordmeister auf den Punkt. „Zum ersten Mal seit Ewigkeiten sind wir wieder als Team aufgetreten“, sagte Mannschaftskapitän Heiko Westermann, den Jubel der Fans noch im Ohr. Und der Abwehrchef dankte seinen Mitspielern für diese lange vermisste Einstellung mit einer Quote von 89 Prozent gewonnener Zweikämpfe.Zinnbauer, erst seit Mittwoch als Nachfolger des glücklosen Kollegen Mirko Slomka installiert, traf bei seinen Instruktionen anscheinend den richtigen Ton. Seine neuen Schützlinge jedenfalls fühlten sich ganz offensichtlich bei der Ehre gepackt.“Es war sehr laut, und es war sehr emotional“, berichtete Westermanns Nebenmann Johan Djourou aus der Kabine. Auch Lewis Holtby fühlte sich hochmotiviert: „Der Trainer hat uns brennend heißgemacht. Jeder hat für den anderen auf dem Platz geackert.“Lob, das den neuen Coach der Norddeutschen fast verlegen machte. „Da bekomme ich ja fast selbst Gänsehaut, wenn die Spieler so etwas sagen“, meinte Zinnbauer, der bei aller Zustimmung auch für seinen Vorgänger ein gutes Wort übrig hatte: „Die Jungs haben viele, viele Meter gemacht. Slomka hat das Team fitnessmäßig in einem Top-Zustand hinterlassen.“Dies bestätigte auch Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer. „Die Mannschaft hat sich positiv gezeigt, darum geht es. Aber wir müssen auf Dauer vom Fleck kommen und Resultate erzielen, die einem Fußballklub würdig sind. Für ‚High Five‘ ist noch keine Zeit“, sagte der Ex-Nationalspieler am Sonntag.Kondition allein hätte vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena im Volkspark auch nicht zu einem Remis gegen den Titelverteidiger gereicht, wenn die Gäste nicht „die erste Halbzeit im Tiefschlaf verbracht“ hätten, wie Thomas Müller anmerkte. Und nur zur weiteren Klarstellung ergänzte er: „Diesmal bin ich für Ironie nicht zu haben.“Trainer Pep Guardiola, der nach dem Seitenwechsel erfolglos eine Offensivkraft nach der anderen einwechselte, bekam einen Vorgeschmack, was ihm, seinem Team, vor allem aber seinen immer noch WM-gezeichneten Stars in den kommenden Wochen und Monaten blühen wird. Bis Weihnachten wird fast durchgehend alle drei bis vier Tage gespielt, eine echte Herausforderung für den FC Bayern.“Wir müssen einfach immer weiterarbeiten. Bis Dezember wird es eine schwere Zeit“, sagte der Spanier und kratzte etwas bekümmert seinen kahlen Kopf. Schon der Champions-League-Auftakt gegen Manchester City (1:0) hatte die Gäste immerhin derart gefordert, dass gegen den immer noch sieg- und torlosen HSV in den entscheidenden Momenten Frische und Spritzigkeit fehlten.Tugenden, die am Dienstag (20.00 Uhr/Sky) wieder das Bayern-Spiel prägen sollten. Zumal der SC Paderborn nicht als vermeintlich chancenloser Neuling, sondern als noch ungeschlagenes Überraschungs-Team an die Isar kommt.“Die haben richtig Spaß an der Liga“