Auch 2013 ein voller Erfolg: Die Lange Nacht der Museen in Hamburg

24.04.2013 - Thema: Veranstaltungen - Autor: Team hhmesse.de

Dass Hamburg nicht nur als Hafenstadt, sondern auch als kulturelle Metropole einiges zu bieten hat, dafür dürfte die Lange Nacht der Museen der beste Beweis sein. In diesem Jahr beteiligten sich sage und schreibe 53 Museen an dem kulturellen Ereignis und warteten insgesamt mit mehr als 600 verschiedenen Programmpunkten auf. Kein Wunder also, dass sich das Nachtleben am 13. April 2013 nicht nur auf Kiez und Reeperbahn abspielte, sondern vor allem in den Deichtorhallen und Co.

Insgesamt 30.000 Besucher bei der Langen Nacht der Museen

Wie auch in den zwölf Jahren zuvor war das Interesse an der Langen Nacht der Museen groß. An die 30.000 Besucher tummelten sich zwischen 18 Uhr abends und 2 Uhr morgens wieder in den verschiedenen Ausstellungen. Geboten wurde viel und das alles für einen einmaligen Eintrittspreis von 12 Euro. Während man im Automuseum Prototyp den Vorläufer des Rennwagens Audi R8 aus dem Jahr 1998 bewundern und im Untergeschoss das Tanzbein schwingen konnte, hatte man im Internationalen Maritimen Museum die Möglichkeit, ‚echte‘ Piraten in Aktion zu erleben. In den Deichtorhallen, genauer im Haus der Photographie wiederum gab es die Werke von Harry Callahan zu bestaunen. Während im Gebäude direkt gegenüber Kunst von Hans-Peter Feldmann zum genaueren Studieren einlud. Teil dieser Ausstellung ist im Übrigen auch der aktuell auf dem Deichtorplatz zu sehende ‚David‘. Die bunte, an Michelangelos Arbeit angelehnte Skulptur, gilt als Aushängeschild der Ausstellung zu Hans-Peter Feldmann.

Premiere für das Polizeimuseum

Offiziell eröffnet das neue Polizeimuseum in Hamburg erst im Sommer seine Pforten. Für die Lange Nacht der Museen machte man allerdings eine Ausnahme und bot Interessierten damit schon jetzt die Gelegenheit, in die spannende Welt der Polizeiarbeit einzutauchen. Auf dem Polizeigelände in Winterhude ist ein Museum entstanden, das nicht nur über die gegenwärtige Arbeit der Polizei, sondern auch über die historischen Entwicklungen in den letzten 200 Jahren informieren soll. Einen Vorgeschmack darauf, was Besucher in Zukunft erwarten dürfen, gab man in der Langen Nacht der Museen unter anderem mit einem Einblick in die Tatortarbeit von Hamburger Kommissaren und Kriminalbeamten. Frei nach dem Motto ‚Learning by Doing‘ konnte man hier selbst einmal in die Rolle des Kriminaltechnikers schlüpfen – selbstverständlich unter der Anleitung von echten (ehrenamtlichen) Kommissaren.

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