Hamburgs NOlympia-Sprecher: „DOSB hat ganz großes Muffensausen“

17.03.2015 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

O-Töne 1-5, Dirk Seifert, Sprecher NOlympia Hamburg:- „Die Entscheidung in Hamburg, ob wir die Aufgabe Olympia annehmen oder nicht, die ist noch lange nicht durch. Ich glaube, der DOSB hat ganz großes Muffensausen.“- „Fragen, die hier in Hamburg in den nächsten Monaten auf den Tisch kommen, haben nichts mehr mit Partylaune zu tun. Hier geht es jetzt konkret um Geld.“- „Wir haben die Münchener Entscheidung gesehen. Dort hat es im Vorfeld auch gute Umfrage-Ergebnisse gegeben.“- „Wenn wir hier eine Situation haben, dass der Volksentscheid für uns positiv ausgeht, also die Spiele nicht nach Hamburg kommen, dann wird es keine deutsche Bewerbung für 2024 oder 2028 geben.“- „2024 werden die Spiele mit hoher Wahrscheinlichkeit in den USA stattfinden. Da können wir in Hamburg so oder so beruhigt sein.“SID xnh tkWeitere Informationen:Das Aktionsbündnis NOlympia sieht Hamburg trotz der Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) noch lange nicht als offizielle Bewerberstadt. „Der Volksentscheid ist kein Selbstgänger, sondern ein großes Risiko“, sagte Dirk Seifert von der Hamburger NOlympia-Bewegung dem SID: „Das ist noch nicht lange nicht durch.““Was in München passiert ist, war nicht zufällig“, meinte Seifert weiter: „Man muss bei Beträgen von über 10 Milliarden Euro abwarten, ob die Stimmung noch weiter nach oben geht oder deutlich nach unten. Das wird keine leichte Aufgabe für den DOSB und den Hamburger Senat.“Auch Seifert sieht Boston als klaren Favoriten. „Die Spiele 2024 werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in den USA stattfinden“, meinte er und fand es „schade, dass sich diejenigen, die über 2028 nachgedacht haben, nicht durchgesetzt haben. Bis dahin hätte man ein neues Modell für Olympia kreieren können.“

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