Traditionsduell zum Ligastart: Köln empfängt den HSV

22.08.2014 - Thema: Sport - Autor: Team hhmesse.de

Es ist eine der großen Fragen vor der neuen Bundesliga-Spielzeit: Wo führt der Weg des Hamburger SV hin? Der Bundesliga-Dino will die vergangene Seuchensaison mit dem Fast-Abstieg möglichst schnell hinter sich lassen. Die Hoffnung in Hamburg ist groß, dass es wieder aufwärts geht. Doch vor dem Auftaktspiel bei Aufsteiger 1. FC Köln bleibt ein großes Stück Ungewissheit.O-Ton 1 Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender Hamburger SV“Wir haben uns extra auch dafür committed, keine Platzierungen anzugeben als Ziel. Was wissen wir, was weiß ich, was im Mai ist. Und das interessiert uns jetzt auch gar nicht, was im Mai ist, sondern es interessiert uns nur was heute ist und was morgen ist und in Köln passiert.“Der Hamburger SV befindet sich im strukturellen Umbruch. Die Mannschaft wurde punktuell verstärkt. Torjäger Pierre-Michel Lasogga ist nun dauerhaft aus Berlin verpflichtet und im Mittelfeld sind der Schweizer WM-Fahrer Valon Behrami sowie der Ex-Mainzer Nicolai Müller hinzugekommen. Der Start verlief im Pokal mit dem Zittersieg nach Elfmeterschießen bei Energie Cottbus holprig. Panik entsteht in Hamburg dennoch zumindest nach außen noch nicht.O-Ton 2 Mirko Slomka, Trainer Hamburger SV“Es ist ein Prozess, der im Gang ist und die Mannschaft wird Selbstvertrauen daraus entwickeln, dass sie ihre Spiele und auch kleine Ziele auf dem Platz verfolgt und diese Ziele dann für sich mitnimmt und daraus dann auch Souveränität entwickelt. Wir haben einen starken Willen, das haben wir im Trainingslager gesehen, in allen Trainingseinheiten, die wir gemacht haben. Und jetzt brauchen wir noch Selbstvertrauen und der entwickelt sich mit Erfolg.“Ein Sieg direkt im ersten Spiel würde da enorm helfen. Auftaktgegner Köln ist eine Bereicherung für die Liga, sagt Mirko Slomka. Und beim FC geht man die erste Saison nach zwei Jahren Zweitklassigkeit ebenfalls sehr realistisch und ungewohnt ruhig an. Der Klassenerhalt – mindestens Platz 15 – wird als Ziel ausgegeben. Verstecken will sich der Zweitliga-Meister aber keineswegs.O-Ton 3 Peter Stöger, Trainer 1. FC Köln „Wir werden schon versuchen, im eigenen Stadion, im ersten Bundesliga-Spiel auch offensiv orientiert aufzutreten. Wenn es die Möglichkeit gibt und wir viel Ballbesitz haben, dann werden wir auch versuchen, das so umzusetzen.“Der Meister der Bundesliga-Gründungssaison gegen den Bundesliga-Dino – ein traditionsreiches Duell zum Start. Und es wird gleich einen ersten Fingerzeig geben, wo die Reise für Köln und Hamburg in dieser Spielzeit hingeht.SID xcs tk

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